Bilder und Berichte
Aus dem Jahre 2017



Altkleidersammlung Herbst 2017

am 21.10.


Etwa 200 Helfer waren in 17 Kolpingsfamilien im Einsatz und haben in einer großangelegten Sammelaktion im Stadtgebiet Regensburg und im Großteil des Landkreises Regensburg rund 60 Tonnen Gebrauchtkleidung und über 100 Tonnen Papier (nur Landkreis) gesammelt.

Die freiwilligen Helfer sind ab 8.00 Uhr mit ihren Sammelfahrzeugen, die von Firmen und Privatleuten dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt worden sind, die Straßen abgefahren und haben die am Straßenrand abgelegte Ware eingesammelt. "Ohne das selbstlose Engagement der Fahrzeugbesitzer wäre eine Aktion dieser Größe nicht möglich" freute sich der stellvertretende Bezirksvorsitzende Markus Neft über die große Unterstützung der einzelnen Kolpingsfamilien durch den Fahrzeugverleih.
Mit dem Erlös der kleineren Herbstsammlung unterstützen die Kolpingsfamilien soziale Projekte vor Or und die Jugendarbeit. Auch Spenden an die Entwicklungshilfe und für verschiedene Organisationen werden daraus generiert.




Seit fast 50 Jahren gibt es bereits die "Lumpensammlung" im Diözesanverband Regensburg und viele der Kolpingsfamilien sind bereits seit Anfang mit dabei. Dafür dankte Markus Neft namens der gesamten Bezirksvorstandschaft den Helfern und allen Engagierten und bat sie, weiterhin der Aktion treu zu bleiben. Wichtig sei es auch, so Neft, dass jüngere Helfer von der Gemeinschaft bei dieser Aktion angesteckt werden und gerne weiter helfen.

Allen Spendern von Kleidung und Papier gilt sein besonderer Dank.
"Ohne Sie wäre unser Engagement bei dieser Sammlung sinnlos!"

Die nächste Sammlung findet am 24. März (Palm-Samstag) 2018 statt.
Zwischen den Sammlungen sind auch Kleidercontainer des Kolpingwerks
für eine Kleiderspende bereitgestellt.
Für Rückfragen steht Ihnen der Bezirksvorstand gerne zur Verfügung.
Kontakt: markus.neft@kolping-bv-regensburg.de





Bezirksmeisterschaften im Schafkopf 2017

am 14.10. zu Gast bei der KF Wolfsegg
Hainsacker löst Wolfsegg als Schafkopfmeister ab.



Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Schafkopf spielten 9 Mannschaften aus 8 Kolpingsfamilien am 14. Oktober 2017 um die begehrten Wanderpokale. Die ausrichtende Kolpingsfamilie Wolfsegg hatte dazu eine Vielzahl schöner Preise organisiert, so dass jede/r Teilnehmer/in mit einem Preis nach Hause gehen konnte.



Nachdem die Kolpingsfamilie Wolfsegg in den letzten beiden Jahren teils denkbar knapp vor der Mannschaft aus Hainsacker gewinnen konnte, wurde diese Serie jetzt umgekehrt.

Den von Uhren Trapp
in Neutraubling
gestifteten neuen Wanderpokal
konnte somit
die Mannschaft
der KF Hainsacker
als erste
in Empfang nehmen.



Sieger in der Einzelwertung wurde Ludwig Bleicher aus der Kolpingsfamilie Wolfsegg mit 51 Punkten vor Rudi Schneider (42 Punkte) und Karl Engl (41 Punkte), beide aus der KF Hainsacker.

Die genauen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zu sehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt der KF Wolfsegg mit dem gesamten Team für die Organisation und Gastfreundschaft.

Im nächsten Jahr wird die Bezirksmeisterschaft im Schafkopf am 3. November in Hainsacker ausgetragen. Wir freuen uns dann auf mehr Mannschaften und einen genauso guten Schafkopfgeist, wenn wir wieder um 18.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) beginnen werden.




Spendenübergabe der Lusticania 2017

an das Pater-Rupert-Mayer-Zentrum Regensburg




Den "närrisch-runden" Betrag von 1333,33 Euro aus dem Erlös der Faschingssaison 2016/2017 konnten am Freitag, den 02. Juni der Präsident der Faschingsgesellschaft Lusticania Armin Haucke zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Carolin und Fabian, Vizepräsident Jürgen Poh und Diakon Uli Wabra an den Direktor der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. Michael Eibl und den Gesamtleiter des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums Reinhard Mehringer in der Puricelli-Strasse übergeben. Die Spende findet Verwendung in der Beschaffung von Therapiematerial für die Jüngsten des Zentrums.
Bei dem Besuch informierten sich die Vertreter der Lusticania über die Leistungen und Angebote des Förderzentrums und zeigten sich über das ganzheitliche Konzept der Einrichtung beeindruckt.




Maiandacht 2017

am 09.05. am Adlersberg
Maria - Hilfe der Christen




Bezirksverband feiert jährliche Maiandacht auf dem Adlersberg

Viele Kolpingschwestern und Kolpingbrüder mit zahlreichen Bannerabordnungen aus den Kolpingfamilien des Bezirksverbandes und natürlich die Standarte der Lusticania folgten der Einladung zur feierlichen Maiandacht auf den Adlersberg. Unser Bezirkspräses Diakon Thomas Steffl stand der Maiandacht vor - unterstützt wurde er durch festliches Orgelspiel von Ursula Kohlhäufl-Steffl und den beiden Lektorinnen Katrin Frank, Mitglied im Jugendteam, und Herta Schindler, stellvertretende Vorsitzende im Bezirksverband.



Neben dem Mesnerteam halfen sogar drei junge Ministranten aus unseren Kolpingfamilien, Maria, Ludwig und Theresa, kompetent mit Schiffchen und Weihrauchfass während der eucharistischen Anbetung. Ein besonderes Vergelt's Gott dafür und für das gemeinsame Zeichen des Zusammenhaltes in unseren KF's mit dem Bezirksverband!
In seiner "Kanzel"-Predigt lenkte der Präses unseren Blick auf die dramatischen Ereignisse rund um das Grab Jesu und die folgenden Ereignisse, bei denen die Mutter des Herrn, Maria, eine ganz besondere Rolle spielt. Denn zusammen mit den Jüngern verharrte Maria einst in Jerusalem im Gebet: einmütig waren sie alle beisammen. Maria wird zum einen durch ihren Glauben und zum anderen durch ihre Gabe, Gemein- schaft zu bilden und zu formen für uns Kolpingbrüder und -schwestern zu einem Vorbild. Das Bild einer Familie drängt sich hier auf.
Besonders wichtig war dem Präses in seiner Predigt, wie Maria ihre Frau steht, so auch alle Kolpinger treu zu Gott und der Kirche stehen. Auch in Treue zu unserem Gesellenvater Adolph Kolping, denn daraus ziehen wir unsere Kraft, Mut und Engagement für unser Tun und Handeln: in den Pfarreien, in unseren Kolpingfamilien, Zeugnis geben am Arbeitsplatz und bei den Menschen, die uns begegnen.

Nach dem geistlichen Wohl in der Kirche lud unser Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz zum leiblichen Wohl in den Festsaal des Prößl-Bräu ein, weil auch der Bruder Leib zu vorgerückter Stunde sein Recht auf eine bayerische Brotzeit einforderte.




Bezirksversammlung Frühjahr 2017

am 08.03. im Kolpinghaus St. Erhard


773 Veranstaltungen mit über 31000 Teilnehmern: Die Aktivitäten im Kolping-Bezirksverband Regensburg lassen sich sehen, resümierte Vorsitzender Herbert Lorenz. Anlässlich der Jahresversammlung im Kolpinghaus ließ er das abgelaufene Bezirksjahr Revue passieren. Insbesondere im Bereich Kultur und Freizeit seien die 28 Kolpingfamilien des Bezirks sehr aktiv gewesen, lobte er, und sprach von 389 Veranstaltungen allein in diesen Kategorien.
Auch die Themenbereiche Glaube und Religion seien mit 207 Veranstaltungen stark vertreten gewesen. Ferner sprach er der zu Kolping gehörenden Faschingsgesellschaft Lusticania ein Lob aus. Diese habe auf elf eigenen Veranstaltungen über 4000 Besucher angelockt - und damit mehr als in den Vorjahren. Die Mitgliederentwicklung im Kolpingbezirk sei unter dem Strich erfreulich: Mit knapp 3000 halte sie sich weiterhin konstant. Lorenz räumte jedoch ein, dass einzelne Familien "schwächeln".

Seine Wiederwahl als Bezirksvorsitzender war reine Formsache: Mit 48 Ja-Stimmen bescheinigten ihm die 50 anwesenden Mitglieder praktisch ein uneingeschränktes Vertrauen. Somit bleibt Lorenz für drei weitere Jahre im Amt. Das Amt als stellvertretende Vorsitzende bekleiden Herta Schindler und Markus Neft, als Kassier wurde Fritz Gahr wiedergewählt. Der ebenfalls wiedergewählte Bezirkspräses Thomas Steffl wird künftig durch seinen Stellvertreter Ulrich Wabra unterstützt. Deswegen schätzte sich Lorenz glücklich darüber, dass hier Abhilfe geschaffen wurde. Er begründete dies auch mit den sehr umfangreichen Tätigkeiten Steffls, der dringend Unterstützung benötige. Neu im Bezirksvorstand sind Margit Haucke (St. Emmeram) und Elisabeth Fischer (Tegernheim) als Beisitzerinnen.



Die frisch gewählte Vorstandschaft des Kolping-Bezirksverbandes Regensburg.
Sitzend v.l.: Präses Diakon Thomas Steffl, Elke Haberl, Margit Haucke, Brigitte Wellescheck, Armin Haucke, Vizepräses Diakon Ulrich Wabra. Stehend v.l.: Katrin Frank, Markus Neft, Manuela Busch, Elisabeth Fischer, Teresa Brey, Herbert Lorenz, Jürgen Poh, Gerhard Frank, Peter Weinzierl, Fritz Gahr. Nicht mit am Bild: Ehrenpräses StD. Siegfried Schweiger, Herta Schindler, Johann Jobst, Florian Birkenseher.


Ehre für Ludwig Rechenmacher

Eine besondere Ehre wurde Ludwig Rechen- macher zuteil. Als langjähriger Kassenprüfer des Kolpingbezirks, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Herz Marien und Diözesanvorstandsmitglied habe er sich im Bezirk sehr engagiert, lobte ihn Herbert Lorenz und zeichnete Rechenmacher mit der "Ehrenurkunde in Schwarz" aus.


Die Kolpingjugend indes warb für eine neue Veranstaltung im Kolpinghaus. So findet in regelmäßigen Abständen in der Kapelle des Hauses ein Taize-Gebet statt. Der nächste Termin ist am 15. März um 20 Uhr.

Unter dem Punkt "Verschiedenes" meldete sich ein Kolpingmitglied zu Wort, das für eine rege Teilnahme der Kolpingsfamillen bei der Josefi- feier im Dom St. Peter warb. Die Pontifikalvesper findet am 19. März um 17 Uhr statt.



Gastredner der Veranstaltung war Michael Eibl. Direktor der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) der Diözese Regensburg.

Thema seines rund dreißigminütigen Vortrags war die "Situation junger Menschen in der Gesellschaft - die KJF und ihre Hilfsangebote"

Daniel Steffen, MZ


Dieser Bericht wurde am 10. März in der Mittelbayerischen Zeitung abgedruckt.
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Einkehr- und Besinnungstag 2017

am 05.03. bei der KF St. Konrad



Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Konrad
den Ortspräses Kaplan Thomas Kraus
zusammen mit Diakon Ulrich Wabra
dem zukünftigen Vizepräses des BV Regensburg feierte,
trafen sich etwa 80 Gäste im Pfarrsaal der Gemeinde.
Dort lauschten die Besucher
einem besinnlichen und kurzweiligen Vortrag
von Diakon Ulrich Wabra mit dem Titel:

"Fasten heißt: Zur Quelle gehen -
Zur guten Kultur der vierzig vorösterlichen Tage"


Eine Waldquelle, so begann der Referent seinen Vortrag, etwas Wunderbares, das Wasser fließt ohne Unterbrechung, mal stärker, mal schwächer. Aber Quellen müssen gepflegt werden! Da muss man ran, ausräumen und säubern.
So ist es auch mit unserem Inneren. In jedem von uns sprudelt eine Quelle.
Diese innere Quelle ist der Ursprung unserer Vitalität. Aber auch diese Quelle muss gepflegt werden. Da gibt es viele Dinge, die hineingeraten: Ärger, Überlastung, Antipathien, Unzufriedenheit und Streit. Und damit sind wir bei der Fastenzeit. Was ist sie?
Eine Zeit der Vorbereitung auf Ostern, ein TÜV der eigenen Quelle, kein Verzichtsmarathon. Weil dieser TÜV nicht wie beim technischen TÜV in anderthalb Stunden abgearbeitet werden kann, gibt es dafür eine längere Zeit: Die 40 Tage.

I. Fünf Tipps zur guten Kultur der vierzig Tage

1. Schalte einen Gang herunter. Achte auf ausreichend Bewegung.
    Gehe abends rechtzeitig ins Bett. Achte darauf, dass Du "genießbar" bleibst!
Das richtige Zeitmanagement in der Fastenzeit finden. "Entschleunigen", klingt gut, aber keiner weiß, wie man die Mühle des Alltags ein wenig abbremst.
Diakon Wabra rät: Fangen Sie im Kleinen damit an, versuchen Sie die kleinen fünf Minuten Pausen. Kochen Sie Sich einen Tee. Räumen Sie auf Ihrem Schreibtisch dazu die Dinge zur Seite. Nehmen Sie in den kommenden Wochen das Wetter wahr. Ist es schön, dann gehen Sie zu Fuß.
Sie sollten jetzt vierzig Tage lang jeden Morgen den Terminkalender ein bisschen anders führen. Überlegen Sie bitte für jeden Tag, ob Ihr Soll für diesen Tag nicht schon genügt. Und wenn es zu viel wird, dann planen Sie die nächste Woche anders.

Theresia von Avila sagte:
Tu Deinem Leib des Öfteren etwas Gutes,
damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

2. "Pssst...!" - Versuche leise zu sein und leise zu bleiben
Die Lautmacher unseres Lebens heißen: Radio, Fernsehen, Computer, Internet. Sie kennen das: Man steigt ins Auto und schon ist der Radio an. Man kommt heim und schon läuft der Fernseher. Bemerken Sie den schnellen Griff danach und lassen den Fernseher und den Radio einmal aus.
Dazu eine Geschichte:
Zu einem einsamen Einsiedler kamen eines Tages Menschen. Sie fragten ihn: "Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille?" Der Einsiedler war eben beschäftigt mit dem Schöpfen von Wasser aus einer tiefen Zisterne. Er sprach zu seinen Besuchern: "Schaut in die Zisterne! Was seht ihr?" Die Leute blickten in die tiefe Zisterne. "Wir sehen nichts" antworteten sie. Nach einer kurzen Weile forderte der Einsiedler die Leute wieder auf: "Schaut jetzt in die Zisterne! Was seht ihr?" Die Leute blickten wieder hinunter und sprachen: "Ja, jetzt sehen wir uns selber!" Der Einsiedler sprach: "Schaut, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille: Nach einiger Zeit sieht man sich selber!"

3. Fang das Ausräumen an.
    Überlege: Was kann ich herschenken? Wovon sollte ich mich trennen?

Wir haben viel zu viel. Wovon könnten wir uns trennen? In seiner Predigt hat Diakon Wabra die Empfehlung der Einfachheit gegeben. Jeder weiß, Besitz ist schön, Besitz belastet aber auch und kann einen Menschen vollständig in Beschlag nehmen. Das geht schon beim ganz normalen Hab und Gut an. Um das eigene Haus muss man sich kümmern. Der eigene Garten braucht auch ständig Pflege. Mit dem Auto ist es ähnlich. Auch das Geld auf der Bank lässt einen nicht in Ruhe. Früher, so sagt dann mancher kleinlaut, hatten die Menschen nicht so viel, aber sie waren glücklicher. Das stimmt: Früher waren die Leute nicht Sklaven Ihres Besitzes.
Also: Überprüfen Sie bitte Ihre Besitztümer. Räumen Sie aus bei sich. Und wenn Sie beim Aufräumen sind, dann tun Sie das auch bitte innendrin. Machen Sie in der Fastenzeit wieder einen Schnitt: Gehen Sie zum Beichten.

4. Sei kritisch mit dem "Man gönnt sich ja sonst nichts"
In der Summe gönnen wir uns viel zu viel: Zu viel Fleisch, zu viel Alkohol, zu viel Kuchen, zu viel Süßes, zu viele Autofahrten
"Verzicht" hilft auch dazu die Dinge besser zu schätzen. Wenn man etwas eine Zeitlang nicht hat, dann wird es wertvoller.

5. Bitte in der Fastenzeit einmal am Tag beten!
Viele sagen, sie könnten nicht mehr beten, sie haben Schwierigkeiten. Wenn es leise wird, dann stürmen alle Gedanken auf einen ein, das ist normal.
Probieren Sie es aus, fangen Sie an, einmal pro Tag eine Minute Stille halten.




II. Die Fastenzeit = Zeit des Verzichts

"Ich habe Ihnen heute keinen Katalog des persönlichen Verzichts vorgelegt. Das weiß jeder von Ihnen selber. Das Thema "Verzicht" möchte ich heute gerne von einer anderen Seite angehen.", mit diesen Worten begann der zweite Teil seines Vortrages. Worauf wir in der Kirche (und bei Kolping) verzichten sollten:

1. Auf das (beruhigende) Mehrheitsgefühl: Wir sind immer noch die Mehreren
In den nächsten Jahren kommt der Abschied von der Volkskirche und der Gang in die Diaspora. Er vermutet: Die Christen werden sich in den nächsten zwanzig Jahren zu einer gesellschaftlichen Gruppe, die bei 15 bis 25 Prozent der Bevölkerung liegen wird, gesundschrumpfen. Das werden dann engagierte und überzeugte Menschen sein. Alte, Familien und Junge. Wir müssen lernen, dass wir jemand sind, auch wenn nur jeder fünfte ein Christ ist. Wir sind wer. Wir sind vorzeigbar bei dem was wir machen. Wir müssen - im positiven und sehr offenen Sinn - eine Elite bilden. Man muss stolz sein, zu uns zu gehören. Weil man sich auf uns verlassen kann, wir kreisen nicht nur um uns selber, wir haben Ideen wir sind hilfsbereit.

2. Auf das ständige Vergleichen mit früher
Die Erstkommunionzahlen, die Kirchenaustritte, die sinkenden Gottesdienstbesucher, ständig vergleichen wir mit früher. In der Kirche und in den kirchlichen Verbänden. Wir müssen das "Früher" so stehen lassen. Es wird seinen Glanz nicht verlieren. Wir müssen uns von Dingen und Projekten, die wir über Jahre betrieben haben, verabschieden. Aber es dürfen nicht immer Weniger das Gleiche tun müssen, was früher viele taten. Das belastet und laugt aus. Vielleicht ist das der Grund, warum wir keine Vorstände mehr finden, warum sich junge Menschen allerhöchstens nur noch als Leitungsteam für eine begrenzte Zeit engagieren wollen. Wir müssen das Frühere dankbar so stehen lassen und überlegen, was heute an der Zeit ist.

3. Auf das Von-Oben-Auf-Andere-Herabschauen
Wir können es uns in Zukunft nicht mehr leisten auf Menschen anderer Moral und Ethik, anderer sexueller Orientierung, anderer Lebensstile herunterzusehen und meinen, wir wären die Besseren, die Reinen und Gottgefälligen. Diese Zeiten sind vorbei. Das heißt nicht, dass wir unseren Standpunkt aufgeben müssen. Aber wir dürfen nicht mehr automatisch damit rechnen, dass unser Standpunkt verstanden wird. Wir müssen in der Verkündigung wieder ganz unten anfangen, ohne Überheblichkeit, aber mit Sympathie für alle Mitmenschen.

4. Auf alles Gejammere
Dazu genügt ein einfacher Satz aus der Bibel: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2Tim 1,7)

Worauf wir aber auf keinen Fall verzichten sollten:
Auf die Kraft der Evangelien und die Familienwärme unserer Kolpingsfamilien.

Eine Zusammenfassung des Vortrags von Diakon Ulrich Wabra




Zum Abschluss überreichten die Vorsitzende Beate Lorenz,
ihr Mann, Bezirksvorsitzender Herbert
und Präses Kaplan Thomas Kraus
dem Referenten ein kleines Dankeschön,
verbunden mit einem "Herzlichen Vergelt's Gott"




Bezirksmeisterschaft im Kegeln 2017

am 04.03. in Tegernheim


Am Samstag, den 04.03.2017 trafen sich 4 Kolpingsfamilien in der Mehrzweckhalle Tegernheim zur Austragung der alljährlichen Kegelmeisterschaft des Bezirks.
Insgesamt 6 Mannschaften (eine Damenmannschaft, zwei Herren- mannschaften und drei gemischten Mannschaften) zu je 5 Personen wurden dafür von den Kolpingsfamilien gemeldet.


Die Siegerehrung im Einzelnen:

  Mannschaften Punkte
Herren 1. Sinzing 939
  2. Herz Jesu 753
Damen 1. Herz Jesu 868
Gemischt   1. Lappersdorf 898
  2. St. Bonifaz/St. Georg 778
  3. Sinzing 772
     
  Einzelpersonen  
Herren 1. Voigt Norbert - Sinzing 216
  2. Huber Robert - Lappersdorf 206
  3. Mißlbeck Hans - St. Bonifaz/St. Georg 199
Damen 1. Ring Theresa - Herz Jesu 201
  1. Frankl Silvia - Herz Jesu 201
  3. Schlegl Gisela - Sinzing 181

Herzlichen Glückwunsch den strahlenden Siegern.
Die Ergebnisse im Detail!

Als einzige Jugendliche gingen Voigt Ludwig (147) und Voigt Andrea (150) von der Kolpingsfamilie Sinzing und Roth Jakob (124) von der Kolpingsfamilie Herz Jesu an den Start.

Die jeweils 1. bis 3. Plätze, sowie alle Mannschaften bekommen Urkunden, die auf der Bezirksversammlung am 08.03.2017 verteilt werden. Die Pokale gibt es nur mehr als Wanderpokale.
Haberl Elke zeigte sich für die bewährte Organisation und Durchführung verantwortlich, unterstützt mit der Ergebnisauswertung und Berichtserfassung von Haberl Wolfgang.
Die ersten Plätze der Herren- und Damenmannschaften dürfen sich außerdem Ende Juni bei der diözesanen Kolpingkegelmeisterschaft auf den Kegelbahnen am Bischofshofgelände beweisen.

Ein herzliches Dankeschön gehört dem Team der Kegelabteilung des FC Tegernheim für die technische Betreuung der Kegelbahnen und der Gaststätte "Bella Tandoori" in der Mehrzwecksporthalle Tegernheim für die Bewirtung mit einer kleinen Speisenkarte und Getränken zu sagen.




Erster Neujahrsempfang 2017

des Kolping-Bezirksverbandes Regensburg
"Essen und Trinken gehören zur bayerischen Kultur!"




Beim ersten Neujahresempfang des Kolping-Bezirks- verbandes im Kolpinghaus konnte Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz unter den Klängen der Blaskapelle Tegernheim zahlreiche Besucher im vollen Saal begrüßen, darunter Diözesan-Ehrenpräses Harald Scharf, Bezirkspräses Diakon Thomas Steffl, Stadtrat Hans Renter, Vertreter der Faschingsgesellschaft Lusticania und ihrer Förderer und natürlich viele Mitglieder aus den 28 Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes. 15 davon gehören zur Stadt, 13 zum Landkreis Regensburg.

"Das Jahr 2016 brachte viele schlechte Nachrichten", so begrüßte Lorenz die Besucher, "und auch in Regensburg hängt der Haussegen schief!"

   



Da war es fast schon ein glücklicher Zufall, dass man als Hauptreferenten Direktor Josef Goß von der Bischofshofbrauerei eingeladen hatte. Er sprach zum Thema: "Der Bischofshof, eine mittelständische Brauerei und ihre Verbundenheit zur Kirche!" Genau dazu werden heute natürlich auch Fragen gestellt, so Goß, z.B.: "Warum betreibt die Kirche eigentlich eine Brauerei?"

Schnell wurde aber klar, dass der Bischofshof weit mehr ist als eine Brauerei. Neben der wirtschaftlichen Tätigkeit mit den Arbeitsplätzen übernimmt der Betrieb auch viele soziale und kulturelle Aufgaben. "Und schließlich sollte man sich das Leben nicht allzu versauern lassen", auch Bischof Gerhard Ludwig stellte bald fest: "Essen und Trinken gehören in Bayern eben zusammen!" "Wichtig bleibt ein vernünftiger Umgang mit dem Bier!", so der Brauereidirektor.
Bereits 1649 wurde die Brauerei am damaligen Bischofshof gegründet unter Bischof Graf von Wartenberg. Dieser wollte mit der Gründung Arbeitsplätze schaffen und natürlich auch Einnahmen für das Bistum erzielen, um das damals nach dem 30-jährigen Krieg ziemlich schlecht bestellt war. Heute ist der Bischofshof ein florierender, mittelständischer Betrieb mit 85 Mitarbeitern, darunter auch viele Lehrlinge, und hat Geschäftsbeziehungen zu fast 30 Ländern weltweit, darunter China, Korea, Japan, USA oder Brasilien.
Geliefert wird auch an den Gardasee oder nach Trient, und demnächst auch in die Fußball-Arena nach Leverkusen. Gute Beziehungen pflegt man auch nach Rom, ob Papst Benedikt oder Papst Franziskus, ob Erzbischof Gänswein oder die Schweizer Garde, die Regensburger Brauerei ist allen gut bekannt.
Zur Kernmarke der Firma gehören auch das "Weltenburger" und das "Malteser Amberg". Der Bischofshof ist heute die größte Brauerei in der Oberpfalz, unter den 626 Brauereien Bayerns an Position 16. Bei der technischen Ausstattung ist man gut aufgestellt mit einem der modernsten Sudhäuser weltweit, auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer bei Getränkeabfüllanlagen, der Fa. Krones aus Neutraubling. Bewusst verzichtet man auf kurzfristige Trends wie den sog. "Craft-Bieren", man setzt auf Nachhaltigkeit und Stärkung des Markenkerns. Darüber hinaus ist man vielfältig als Sponsor tätig für über 50 Vereine aus der Region und auch kulturell engagiert über die "Weltkulturerbestiftung". Hier wurden u.a. die Neuaufstellung des König-Ludwig-Denkmals am Domplatz, die Sanierung des "Bruckmandls", die Neuerrichtung des Bischof-Sailer-Denkmals am Emmeramsplatz und vor kurzem die Sanierung der weltberühmten Porta Prätoria unterstützt. Letztere kostete alleine 700.000,- Euro.
Wichtig bleiben laut Goß aber vor allem zufriedene Mitarbeiter mit zukunftsicheren Arbeitsplätzen, die Produktivität und die Stärkung des Markenkerns.



Die Besucher des Kolping-Neujahrsemfpangs waren begeistert
und spendeten eifrig Beifall für den rhetorisch kernigen
und inhaltlich fundierten Vortrag des Brauereidirektors.

Ein Weißwurst-Frühstück rundete den gelungenen Empfang
im Kolpinghaus kulinarisch ab.





Große Ehre für vier verdiente Kolpingmitglieder 2017

am Neujahresempfang in Lapperdorf



Am vergangenen Freitag, 13.01.2017, wurde 14 Lapperdsorfer Bürgern
im Rahmen des Neujahrsempfangs des Marktes Lappersdorf
das Ehrenzeichen des Marktes Lappersdorf
für großes Ehrenamtliches Engagement verliehen.



Unter den Geehrten waren auch
der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Lappersdorf, Josef Gintner,
sowie von der Kolpingsfamilie Hainsacker der Kassier Alfons Schützenmeier,
Richard Busch und unsere Bezirksjugendleiterin Manuela Busch.

Wir gratulieren herzlich zu dieser verdienten Ehrung!




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