MZ-Artikel vom 13. März 2010, anlässlich der
Frühjahrs-Bezirksversammlung 2010
im Kolpinghaus Regensburg
Kolpingbrüder verurteilen
die Vertuschung von Gewalt
VEREINE Der Vorstand der Kolping- familien Regensburg
zog überwiegend positive Bilanz und nahm Stellung
zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.
VON FLORA JÄDICKE, MZ
REGENSBURG. Bei der alljährlichen Bezirks- versammlung im Frühjahr konnten
Vorstand und Delegierte auf ein gutes Jahr 2009 zurückblicken.
Neben den verschiedenen Berichten, der Entlastung des Kassenführers und der
Vorstellung des neuen Versicherungs- partners Pax Versicherungsdienste
stand vor allem die aktuelle Situation um Kinderschänder und die Fälle von
Kindesmisshandlung in der katholischen Kirche im Fokus des Schriftwortes
von Bezirkspräses Siegfried Schweiger.
"Die Täter vor Gericht stellen"
Im offiziellen Text der Diözese für den diesjährigen Kreuzweg hieße es unter
anderem "Herr rufe diejenigen zur Umkehr, die die Würde von Kindern
nicht respektieren." Diese Bitte wollte Schweiger
auch auf das "unsägliche Leid, das wir mit sexuellen Übergriffen
auf Kinder verbinden" verstanden wissen.
Nirgendwo, so der Präses, sei der psychische Schaden so groß wie bei
missbrauchtem Vertrauen in der Familie und der Kirche.
Er stehe daher hinter der Forderung:
"solche Vorkommnisse und das Schweigen müssen rückhaltlos aufgeklärt werden.
Die Opfer müssen entschädigt werden und die Täter vor Gericht gestellt".
 Schweiger
verwies im Zusammenhang mit entwürdigten Kindern aber
auch auf Millionen Kinder, die unter Gewalt und Armut litten
und ohne jede Rücksicht auf die UN-Kinderrechtskonvention als Arbeitssklaven
missbraucht würden. "Solches Leid ist nur möglich,
weil wir keine besseren Christen sind",
schrieb er den Delegierten ins Stammbuch.
Ruf nach besserer Jugendarbeit
Erfreulicher fiel der Jahresbericht aus.
Zwar war 2009 finanziell weniger einträglich,
dafür aber hätten sich die Kolpingfamilien gesellschaftlich bestens
entwickelt, verkündete der Bezirksvorsitzenden der Kolpingfamilien Herbert Lorenz.
Unter dem Leitwort "Gemeinsam über Brücken gehen
- Soziale Zukunft mitgestalten!" stieg die Mitgliederzahl auf 3097 an.
Rund 30636 Gäste nahmen an den 865 Kolpingveranstaltungen teil.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich
die Kultur und Freizeitangebote mit 9282 Teilnehmern
und die Themen "Glaube und Religion".
Weniger Interesse dagegen finden "Adolph Kolping und sein Werk".
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Sie distanzieren sich deutlich von den Skandalen
in der katholischen Kirche: Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz (v.l.),
sein Stellvertreter Markus Neft
sowie Bezirkspräses Siegfried Schweiger.
(Foto: Jädicke)
 In
den Berichten wurde vor allem der Ruf nach einer besseren Jugendarbeit laut.
Die wenigen Jugendlichen in einigen Kolpings- familien seien gänzlich unorganisiert.
Dem will man 2010 zum Beispiel einen gemeinsamen Skiausflug entgegensetzen,
weil "das den Zusammenhalt stärkt".
Als Sorgenkind bezeichnete der inzwischen 82-jährige Erich Sedlaty
die Seniorenarbeit und bat seinen Vorstands-Posten an einen Jüngeren zu geben.
"Vielleicht bringt der mehr Schwung rein", sagte Sedlaty.
 Marc
Frost aus Köln stellte der Versammlung den neuen Versicherer
Pax Versicherungs- dienst vor.
Seit 2010 hat er alle Ver- sicherungsverträge
des Kolping eigenen Versicherers eins zu eins übernommen.
GUT ZU WISSEN
Das Kolpingwerk ist in 60 Ländern aktiv mit rund 2700 Kolpingsfamilien.
28 davon wirken in Regensburg, 15 im Stadtgebiet Regensburg und
13 im Landkreis Regensburg.
Von den 3097 Mitgliedern in Regensburg sind 281 ehrenamtlich als Vorstände wirksam.
Der deutsche Zentralverband hat rund 270000 Mitglieder.
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MZ-Artikel vom 11. März 2010, anlässlich des
25-jährigen Jubiläums
von Bezirkspräses Siegfried Schweiger
Ein Anliegen ist ihm die religiöse Ausrichtung
Unser Bild zeigt (v.l.) den
stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Markus Neft,
Bezirksehrenvorsitzenden Alfred Hofmaier,
Bezirkspräses Siegfried Schweiger,
die stellvertretende Bezirksvorsitzende Herta Schindler,
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz und
Diözesanvorsitzender Heinz Süß.
(Foto: Kolping)
ENGAGEMENT Der Bezirkskolpingsver- band ehrte Siegfried Schweiger,
der seit 25 Jahren Bezirkspräses ist.
REGENSBURG. 28 Kolpingsfamilien mit 3100 Mitgliedern zählt
der Bezirksverband Regensburg im Kolpingwerk Sein geistlicher Leiter
ist seit 25 Jahren Studiendirektor i. R. Siegfried Schweiger.
Im Anschluss an die Fasten predigt in St. Emmeram wurde im Pfarrheim
das 25-jährige Jubiläum von Siegfried Schweiger als Bezirkspräses gefeiert.
Der Geistliche, hauptamtlich von 1972 bis 2005 Religionslehrer
an der Kerschensteiner Berufsschule in Regensburg, arbeitet seit 38 Jahren als Seelsorger
in der Pfarrei St. Emmeram mit.
 Nach
der Fastenpredigt trafen sich die Verantwortlichen des Bezirksverbandes
im Emmeramer Pfarrheim zur Gratulation.
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz konnte
dazu den Diözesanvorsitzenden Heinz Süß,
die beiden Altbürgermeister Horst Eifler und Alfred Hofmaier
sowie die Mitglieder des Bezirks- vorstandes
und die Vertreter der einzelnen Kolpingsfamilien begrüßen.
In seiner Laudatio verwies der Ehrenvorsitzende
des Bezirks- verbandes Alfred Hofmaier auf die Bedeutung des Ehrenamtes
für die Gesellschaft. Hofmaier sagte, dass Präses Schweiger
diesem bereits seit 50 Jahren diene.
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 Während
seiner Studentenzeit habe Schwei- ger im Vorstand der Studentenverbindung Agilolfia
mitgearbeitet. So sei er z.B. als Asta-Vorsitzender
bei der Grundsteinlegung der Universität Regensburg im November 1965 dabei gewesen.
Seit seiner Priesterweihe im Jahre 1967 wirke Siegfried Schweiger
als Kolpingpräses, fünf Jahre in Oberviechtach und nunmehr seit 38 Jahren
in der Pfarrei St. Emmeram.
 Als
Bezirkspräses ist Siegfried Schweiger, laut Hofmaier,
die religiöse Ausrichtung der Kolpingsfamilien ein besonderes Anliegen.
Bei Besuchen und Vorträgen in allen Kolpings- familien des Bezirksverbandes,
bei Besin- nungstagen, Vorstandssitzungen
und nicht zuletzt beim jährlichen Gottesdienst
in der Wolfgangswoche - auch seit 25 Jahren - versuche Schweiger
Kolpings Wort "Wer Mut zeigt, macht Mut" zu realisieren.
BEZIRKSPRÄSES SEIT 25 JAHREN
Studiendirektor i.R. Siegfried Schweiger ist seit 25 Jahren
Präses des Bezirksverbands.
Der Verband zählt 28 Kolpingsfamilien mit rund 3100 Mitgliedern.
Gerne zitiert Schweiger dabei den Emmeramer Kolpingssohn Hans Igl,
der im April 1945 von den Nazis gehängt wurde.
Dieser sagte in der Emmeramer Sakristei:
"Wir alle müssten mehr Mut haben."
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(Anmerkung des InsNetzStellers: Mitgliederzahlen im Artikel auf 3100 korrigiert.)
MZ-Artikel vom 12. Dezember 2009, anlässlich der
Ehrung Alfred Hofmaiers 2009
im Kolpinghaus Regensburg
Ein Brückenbauer zur Partnerstadt Brixen
Geehrt wurde Alfred Hofmaier (links) von den Bezirksvorstandsmitgliedern
Herbert Lorenz (v.l.), Hertha Schindler, Markus Neft
und Präses Siegfried Schweiger.
(Foto: Kolping-Bezirksverband)
AUSZEICHNUNG Kolpingverband verleiht Altbürgermeister
Hofmaier die Goldene Ehrennadel / "Motor der Bewegung"
REGENSBURG.
Seit 30 Jahren besteht zwischen der Kolpingsfamilie Brixen
und dem KF Bezirksverband Regensburg eine Partnerschaft.
Für die Jubiläumsfeierlichkeiten
im September hat der Vorstand eine Ehrennadel gestiftet,
die in Silber und Gold vergeben wurde.
Auf ihr sind das Wappen von Südtirol - das Lamm Gottes -
und das Logo des Bezirksverbands von Regensburg
(Anm. des InsNetzStellers: nicht die Schlüssel) an- gebracht.
Diese Ehrung ging an verdienstvolle Männer und Frauen.
 Zu
den Gründungsvätern der Partnerschaft
gehört auf Regensburger Seite in besonderer Weise
Altbürgermeister Alfred Hofmaier.
Er war "der Motor, der diese Begegnung immer wieder antrieb und inspirierte."
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Da sich Hofmaier bei den Feiern zum 30-jährigen Jubiläum im September
auf einer Auslandreise befand, holte der Bezirksvorstand
diese Auszeichnung für seinen Ehren- vorsitzenden
in einer adventlichen Feierstunde nach.
Dabei würdigten Bezirkspräses Siegfried Schweiger
und Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz
Alfred Hofmaiers Verdienste als Brückenbauer.
 Hofmaier,
auch Ehrenvorsitzender des Bezirksverbandes,
habe in vielen Be- gegnungen verwirklicht,
was er für die Gründungsurkunde 1979 aufgeschrieben hat.
"Und so haben wir 1979 die Patenschaft geschlossen,
um aus der gemeinsamen Geschichte unserer Städte und Völker,
aus dem gemeinsamen katholischen Glauben
und aus der Hoffnung auf ein vereintes Europa
unsere Freundschaft einzubringen."
Hofmaier sagte, für einen Verein seien
Freundschaft und Treue unerlässliche Merkmale.
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MZ-Artikel vom 28. September 2009, anlässlich der
30-Jahrfeier der Patenschaft
mit der KF Brixen 2009
Begegnungswochenende 25.-27.09.09 in Regensburg
Kolping: 30 Jahre Freundschaft
mit den Südtirolern
JUBILÄUM
Brixener Kolpingsfamilie feierte ihre Partnerschaft
mit Regensburg.
REGENSBURG. Auf eine Einladung folgte eine Gegeneinladung.
Nachdem im Juli 2007 der Regensburger Kolpingsverband
zu Gast im norditalienischen Brixen
war um das 150-jährige Bestehen des Brixener Kolpingsverbands zu feiern,
sollte am Wochenende nun die 30-jährige Partnerschaft
beider Vereine gefeiert werden.

Und
das ganze drei Tage lang: Das Programm begann am Freitagabend
mit dem Empfang bei Oberbürgermeister Hans Schaidinger
im Alten Rathaus, setzte sich anschließend im Spitalgarten fort
und beinhaltete am Samstag eine Wanderung von Adlersberg
über die Winzerer Höhen zurück nach Regensburg.
Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festabend im Diözesanzentrum
am Obermünsterplatz, an dem die beiden
Bezirksvorsitzenden Herbert Lorenz (Regensburg)
und Ernst Schwienbacher (Brixen) Grußworte an die
rund 120 Festgäste richteten.
Die beiden ließen auch die gemeinsame Geschichte Revue passieren,
die gerade für die Südtiroler als deutsche Minderheit
in Italien nicht immer leicht war.
"Schon 1979, als unsere Freundschaft entstand, haben uns
die Regensburger sehr geholfen und uns bei der Reparatur
unseres Kolpinghauses unterstützt", sagte Schwienbacher.
"Für uns war es damals nicht leicht, Verbindungen zu knüpfen.
Da haben wir sehr viel moralische Hilfe von den Regensburgern
bekommen. Später konnten wir die Sache
in die eigene Hand nehmen."

Musikalisch
begleitete den Samstagabend das Jugendblasorchester St. Konrad;
langjährige Kolpingmitglieder wurden für ihre Treue geehrt.
Das Programm endete am Sonntag nach einem Gottesdienst
in der Basilika St. Emmeram mit einem gemeinsamen
Mittagessen im Kolpinghaus.
Diese Mitglieder erfüllen seit 30 Jahren die Partnerschaft mit Leben.
Foto: mds
MZ-Artikel vom 18. Juli 2009, anlässlich der
KolpOlympics 2009
am RT-Gelände Regensburg
"Emmeram-Power" erneut siegreich
Die erfolgreichsten Teilnehmer der Kolpoympics
(Foto: Schweiger)
VERBÄNDE Bei den Kolpolympics des Bezirks behauptete sich
der Vorjahressieger gegen neun Mannschaften.
REGENSBURG.
Unter der Regie der Jugend- leiterin Daniela Weiß
und ihrem Team fanden auf dem RT Gelände die diesjährigen Kolpolympics
des Kolping Bezirksverbandes Regensburg statt.
 Der
Tag begann mit einem Wortgottesdienst, den Bezirkspräses Siegfried Schweiger
und die Vorsitzende der KF St. Emmeram Bernadette Feihl gestalteten.
Am Namenstag des Hl Benedikt, des Patrons von Europa, verwies der Präses
mit einer Geschichte auf das Leitwort der Benediktiner.
 Am
Starnberger See verdiente sich ein Mann seinen Lebensunterhalt,
indem er mit seinem Ruderboot Gäste auf den See hinausfuhr.
Auf die eine Schaufel der Ruder hatte er das Wort "bete"
und auf die andere das Wort "arbeite" eingebrannt.
Als ein Fahrgast sich über das Wort "bete" lustig machte,
benutzte der Mann nur mehr das Arbeitsruder.
Die Folge war, dass sich das Boot im Kreise drehte.
Auch umgekehrt funktionierte es nicht.
Auf einfache Weise machte der Bootsmann klar:
"Beten und arbeiten, Gottes Segen erbitten
und das eigne gewissenhaft tun, gehören zusammen."
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 Nach
dem Gottesdienst begannen die Wett- kämpfe.
Hier waren vor allem Geschicklichkeit, Teamgeist
und Einsatzbereitschaft gefragt.
Sieben Disziplinen waren zu bewältigen.
Sie hießen: Kampf der Pylonen, Schwammkopf,
Märchenraten, Hühnerlauf-Parcours, Elefanten- lauf, Pasta-Pasta und Kistenlauf.
 Eine
Mannschaft setzte sich aus mindestens sechs Mitgliedern zusammen.
Insgesamt zehn Teams stellten sich dem Wettkampf.
Mit je einer Mannschaft traten die Kolpingsfamilien Herz Jesu,
St. Paul und die Faschingsgesellschaft Lusticania an.
St. Emmeram und Schierling stellten zwei Mannschaften,
Wolfsegg sogar drei.
Schließlich konnte "Emmeram-Power"
seinen 1. Platz vom Vorjahr verteidigen.
Den 2. Platz belegte die Gruppe von St. Paul,
Dritte wurden die Jugendlichen aus Herz Jesu.
Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Markus Neft
überreichte Pokale und Preise.
Die KF St. Emmeram wird auch im kommenden Jahr
zusammen mit dem Jugendteam des Bezirks- verbandes
die Kolpolympics ausrichten.
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Artikel in der kath. Sonntagszeitung vom 21./22. März 2009, anlässlich der
Frühjahrs-Bezirksversammlung 2009
im Kolpinghaus Regensburg
Auf dem richtigen Weg
Kolping-Bezirk feiert 30 Jahre Patenschaft mit Brixen
REGENSBURG (al/sm) - Unter dem Motto "Gemeinsam über Brücken gehen"
haben sich die Delegierten der Kolpingfamilien
und die Mitglieder des Bezirksvorstandes
einschließlich des Jugendteams zur Kolping-Bezirksversammlung
im Regens- burger Kolpinghaus getroffen.
Bezirks- vorsitzender Herbert Lorenz empfing mehr als 60 engagierte Kolpingleiter
mit denen er gemeinsam auf das vergangene Jahr blickte,
aber auch einen Ausblick auf das Jahr 2009 gab.
 Bezirkspräses
Siegfried Schweiger und Diözesanpräses Harald Scharf
stimmten die Versammlung mit geistlichen Worten ein.
Lorenz berichtete der Versammlung, dass
"das abgelaufene Aktionsjahr 2008 mit vielen Höhepunkten
und großen Erfolgen abgewickelt wurde".
Man habe die Bilanzzahlen bei den Mitgliedern,
Veranstaltungen und bei den Teilnehmern
der Bildungs- und Aktions- einheiten stabil gehalten.
Wir können auf die geleistete Arbeit und die vielfältigen Aktivitäten
mehr als stolz und gleichzeitig dankbar sein, sagte der Bezirksvorsitzende.
Zwar sei die Zahl der Mitglieder mit insgesamt 3087 (2007: 3189) leicht rückläufig.
Dies sei eine Folge der Tatsache, dass manche Kolpingfamilie überaltert sei
und hier auch der Nachwuchs fehle.
Viele andere, große Kolpingfamilien jedoch wüchsen stetig an
und könnten auf Nachwuchs verweisen.
 Im
Jahr 2008 wurden insgesamt 839 Veranstaltungen
im Kolping-Bezirksverband durchgeführt.
An diesen Veranstaltungen nahmen 30275 Menschen teil.
Der Bezirksverband Regensburg umfasst 28 Kolpingfamilien,
davon 15 im Stadtgebiet Regensburg, 13 im Landkreis Regensburg.
285 ehrenamtliche Vorstandsmitglieder engagieren sich
kontinuierlich für ihre Kolpingfamilien.
Die meisten Teilnehmer konnten die Kolping- familien
bei Veranstaltungen im Bereich "Kultur und Freizeit"
verzeichnen, aber auch die gemeinsamen Veranstaltungen des Bezirks- verbandes,
insgesamt 42 an der Zahl, wurden von mehr als 7000 Menschen besucht.
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 Es
gebe auch eine ganze Reihe sehr aktiver Kolpingfamilien,
lobte Herbert Lorenz und erwähnte als Beispiel die Kolpingfamilie Alteglofsheim,
die mit ihrer Idee von der "Baby-Garage" eine Versorgungslücke
in der Betreuung von Kleinkindern abdecke.
Lorenz berichtete, dass im Jahr 2008 die Kolpingfamilie
St. Albertus Magnus ihr 40-jähriges Bestehen feiern konnte,
die Kolpingfamilie Sinzing sogar ihr 50-jähriges Bestehen.
Für das Jahr 2009 seien von Seiten des Kolping-Bezirksverbandes
wieder sehr viele Aktionen geplant.
 Im
Mittelpunkt der Bemühungen stünden dabei die Tage im September,
an denen das Jubiläum "30 Jahre Patenschaft mit der Kolpingfamilie Brixen"
gefeiert werde. Vom 25. bis 27. September werde eine Delegation
von zirka 40 Personen der Kolpingfamilie Brixen in Regensburg eintreffen.
Der Bezirksverband wolle den Gästen aus Südtirol
ein umfang- reiches, unterhaltsames, geselliges
wie auch interessantes Programm anbieten.
 Herbert
Lorenz erklärte hierzu: "Wir haben 1979 die Patenschaft geschlossen,
um aus der gemeinsamen Geschichte unserer Städte und Völker,
aus dem gemeinsamen katholischen Glauben
und aus der Hoffnung auf ein geeintes Europa heraus
unsere Freundschaft einzubringen.
Zahlreiche Begegnungen in den letzten Jahrzehnten
sind eine Bestätigung für den richtigen Weg, den wir gemeinsam gehen.
Zogen eine positive Bilanz des Kolping-Bezirks Regensburg:
Stellvertretende Bezirksvorsitzende Hertha Schindler,
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz,
Bezirkspräses Siegfried Schweiger und
Stellvertretender Bezirksvorsitzender Markus Neft.
(Foto: Lukesch)
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MZ-Artikel vom 17. März 2009, anlässlich der
Frühjahrs-Bezirksversammlung 2009
im Kolpinghaus Regensburg
Kolping verliert Mitglieder
BILANZ
Der Bezirksverband feiert heuer 30 Jahre Patenschaft
mit den Brixenern.
REGENSBURG.
Der Kolping-Bezirksverband umfasst 28 Kolpingfamilien,
davon 16 im Stadtgebiet und zwölf im Landkreis.
Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung standen die Pläne für 2009.
Das Jahr wird von den Feierlichkeiten
zum 30-jährigen Bestehen der Patenschaft zur Kolpingfamilie Brixen geprägt sein.
Vom 25. bis 27. September wird eine 40-köpfige Delegation aus Brixen
zu Besuch kommen, um das Jubiläum zu feiern.

Bezirksvorsitzender
Herbert Lorenz erklärte,
die Vorbereitungen für ein umfangreiches Unterhaltungs- und Kulturprogramm
liefen auf Hochtouren.
Diözesanpräses Harald Scharf referierte zum Thema "Gemeinsam über Brücken gehen".
Schließlich warf Lorenz den Blick zurück auf 2008.
Leider sei die Entwicklung der Mitgliederzahlen nicht so günstig:
Die Zahl sei von 3189 (2007) auf 3087 (2008) gesunken.
285 Kolpingmitglieder sind als ehrenamtliche Vorstandsmitglieder aktiv.
Der Mitgliederrückgang, meint Lorenz,
liege vor allein daran, dass einige Kolpingfamilien stark überaltert seien
und es an Angeboten und folglich auch an Nachwuchs mangle.
Dennoch habe man die Zahl der 839 Veranstaltungen stabil halten können.

Insgesamt
haben 30275 Menschen die Aktionen
unter dem Dach des Kolpingbezirks Regensburg besucht.
(lla)
MZ-Artikel vom 22. Juli 2008, anlässlich der
Kolpolympics 2008
am RT-Gelände
Rennen mit Bobbycars
und Laufen mit Kartoffeln
SPORT Bei den Kolpolympics hatten acht Teams viel Spaß.
REGENSBURG.
Unter der Regie von Jugendleiterin Daniela Weiß fanden wieder
die Kolpolympics des Bezirksverbandes Regensburg auf dem RT-Gelände statt.
Insgesamt stellten sich acht Mannschaften den Wettkämpfen.
Die Teams waren aus den Stadt-Kolpingsfamilien St. Emmeram, St. Paul,
Herz Jesu und St. Konrad sowie der Faschingsgesellschaft Lusticania gekommen.
Aus dem Landkreis beteiligten sich die Teams aus Alteglofsheim,
Lappersdorf und Hainsacker.

Im
Wettkampf waren vor allem Geschicklichkeit, Teamgeist und Einatzbereitschaft gefragt.
Eine Mannschaft bestand aus mindestens vier Jugendlichen und zwei Erwachsenen.
Insgesamt gab es sechs verschiedene Disziplinen zu bewältigen.
Dazu zählte ein Bobbycar-Rennen.
Die Teilnehmer mussten auf Zeit eine vorgegebene Strecke zurücklegen.
Hier taten sich besonders die Erwachsenen schwer.
Viel Geschick erforderte der Hausfrauenparcours.
Hier galt es, eine Schürze anzulegen, um dann, in der einen Hand ein Sieb,
in der anderen Hand einen Kochlöffel haltend,
auf dem eine Kartoffel lag, einen halsbrecherischen Parcours zu durchlaufen.
Natürlich durfte dabei, wenn es keine Strafpunkte geben sollte,
die Kartoffel nicht runterfallen.

Am
Schluss hatten die Wettkämpfer von St. Emmeram die Nase vorn,
der zweite Platz ging an die Faschingsgesellschaft Lusticania
und den dritten Platz belegte die Kolpingsfamilie aus Alteglofsheim.
Die Sieger ehrte der stellvertretende Bezirksvorsitzende Markus Neft.
Beim Hausfrauen-Parcours mussten die Teilnehmer in Schürze
mit Kartoffel auf dem Löffel laufen.
(Foto: Kolping)
MZ-Artikel vom 25. März 2008, anlässlich der
Frühjahrs-Bezirksversammlung 2008
im Kolpinghaus Regensburg
Lorenz bleibt der Kolpingchef
Die neue Vorstandschaft des Bezirksverbandes wurde gewählt.
(Foto: Kolping)
NEUWAHLEN Die Kolpingsfamilien wählten neue Vorstandschaft.
REGENSBURG.
14000 Stimmen haben dem Bezirksvorsitzenden
des Kolpingwerkes, Herbert Lorenz, zum Einzug in den Stadtrat nicht gereicht.
Aber auf die Stimmen der Delegierten der 28 Kolpingsfamilien
des Bezirksverbandes Regensburg mit seinen über dreitausend Mitgliedern
konnte der Vorsitzende bei der Frühjahrsversammlung im Kolpinghaus
zu 100 Prozent zählen. Mit 56 Stimmen wurde Herbert Lorenz von der KF St. Konrad
in seinem Amt als Bezirksvorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt.
Seine Stellvertreter bleiben Herta Schindler von der KF St. Emmeram
und Markus Neft von der der KF Neutraubling.
Zum Kassier wurde wiederum Fritz Gahr von der KF Hainsacker gewählt.
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 Nach
18 Jahren im Amt als Schriftführer wurde Heinz Kautzsch
von der KF St. Bonifaz, der nicht wieder kandidierte, verabschiedet.
Das Amt des Schriftführers wurde aufgeteilt.
Die Protokollführung übernimmt Brigitte Welleschek, den Bereich Neue Medien
betreut Gerhard Frank und für das Redaktionsteam "Bezirksnachrichten"
hat sich Wolfgang Haberl zur Verfügung gestellt.
 Weiter
gehören dem Vorstand als Beisitzer an:
Jürgen Poh für die Erwachsenen,
sowie Daniela Weiß und Teresa Brey für Jungkolping.
In bewährten Händen bei Erich Sedlaty bleibt die Seniorengruppe
und die Faschings- gesellschaft Lusticania bei Armin Ogurek.
Das Jugendteam besteht aus Markus Gruber, Thomas Einert und
Christine-Maria Hartig.
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MZ-Artikel vom 18. März 2008, anlässlich des
70. Priesterjubiläums des
Bezirksehrenpräses
bei der KF Steinweg
Jubiläum
des Ehrenpräses
MENSCHEN Franz Xaver Zettler ist 70 Jahre Priester.
STEINWEG.
Der dienstälteste Präses des Deutschen Kolpingwerkes,
Studiendirektor a.D. Franz Xaver Zettler,
BGR feiert mit seiner Kolpingsfamilie Steinweg
am morgigen Mittwoch um 10.30 Uhr in der Kapelle
Steinweg 28 a mit einem Fest- und Dankgottesdienst
aus Anlass seiner Priesterweihe vor 70 Jahren.
BGR Zettler ist seit 21. Februar 1949 Präses der Kolpingsfamilie
Steinweg. Während seiner aktiven beruflichen Tätigkeit
an der Berufsschule sind tausende junger Menschen
von ihm als Religionslehrer begleitet worden.
Zur Eucharistiefeier werden Diözesanpräses Dompfarrer Harald Scharf,
Bezirkspräses BGR Siegfried Schweiger, Direktor Christian Braun
und Pfarrherr Albert Walbrun kommen.

Ein
Empfang zu Ehren des Priesterjubilars im Pfarrheim "Kuchreuther-Haus"
schließt sich an.
Nach obiger Kurzmeldung, erschien dann dieser
MZ-Artikel am 25. März 2008, anlässlich des
70. Jahrestages der Priesterweihe
des Bezirksehrenpräses Franz Xaver Zettler
bei der KF Steinweg
Franz Zettler seit 70 Jahren Priester
JUBILÄUM Die Kolpingsfamilie Steinweg hat mit ihrem geistlichen
Leiter gefeiert.
STEINWEG. Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Priesterjubiläum
von Studien- direktor a.D. und BGR Franz-Xaver Zettler war der Fest- und Dankgottesdienst
in der Kapelle Steinweg mit "seiner" Kolpingsfamilie.
In der mit über 80 Personen gefüllten Hauskapelle Steinweg
feierte der Jubelpriester mit der Kolping-Gemeinschaft
und der Pfarrei die Heilige Eucharistie.
 Zelebranten
waren Direktor Christian Braun, Diözesanpräses und Dompfarrer Harald Scharf,
Bezirkspräses Siegfried Schweiger und Pfarrherr Albert Walbrun.
Eduard Horn versah den Altardienst.
In seiner sehr persönlich gehaltenen Ansprache
würdigte Diözesan- präses Harald Scharf die Verdienste von Präses Zettler
in der Seelsorge, im Schuldienst und im Kolpingwerk.
Dank für persönliche Freundschaft
Scharf dankte dem Jubelpriester auch für die persönliche Freundschaft
und Wegbegleitung, die ihm der Jubilar geschenkt hat.
"Wir freuen uns, dass es dich, lieber Präses Zettler,
gibt und du uns an deinem Leben teilhaben lässt",
so stellte der Prediger unter dem Beifall der Gläubigen fest.
Pfarrherr Walbrun dankte für die hilfreiche und selbstlose Mitarbeit
über 60 Jahre hinweg in der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit.
"Herausragendes geleistet"
Seit 21. Februar 1949 ist Zettler
der geistliche Leiter der Kolpingsfamilie Steinweg,
sagte die Vorsitzende Erika Hroß beim Empfang der Kolpingsfamilie im Pfarrheim.
Im Auftrag von Oberbürgermeister Hans Schaidinger,
über- brachte Bürgermeister a.D. Alfred Hofmaier die Glückwünsche der Stadt.
Er dankte für den 25-jährigen Dienst im Schulwesen,
den der Jubilar in der Berufsschule von 1952 bis 1977 geleistet hat.
Rund 20000 junge Menschen wurden dabei auf den Weg ins Berufsleben begleitet.
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Franz Xaver Zettler seit 70 Jahren Seelsorger.
(Foto: Pfarrei)
 Für
den Diözesanverband des Kolpingwerks stellte dessen Vorsitzende Heinz Süß fest,
"dass Zettler in seinem Präsesamt herausragende Leistungen vollbracht hat".
Zettlers Wirken werde mit dem Kolpingwerk stets verbunden bleiben.
 Die
Verdienste von Ehrenpräses Zettler würdigte beim Festakt Eduard Horn
in einem Dia-Vortrag. Horn geht seit 50 Jahren den Weg
in der Kolpingsfamilie Steinweg mit dem Jubelpriester.
Zettlers Einsatz als dienstältester Präses des deutschen Kolpingwerks
sei einmalig, ein Geschenk Gottes und ein Zeichen der brüderlichen Verbundenheit.
96-Jähriger noch rüstig
Trotz seiner altersbedingten körperlichen Verfassung konnte Franz Zettler
sein 70. Priesterjubiläum (und nachträglich auch seinen 96. Geburtstag,
dieser war am 26. Januar 2008) in rüstiger Verfassung feiern -
und nach wie vor mit kräftiger Stimme überzeugen, so auch bei Gebet und Gesang.
 In
seiner Dankesrede fasste der Jubelpriester alle seine Wünsche
in einem herzlichen "Vergelts Gott" zusammen und sagte,
dass er im Gebete mit seinen Wegbegleitern verbunden bleibe.
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MZ-Artikel vom 30. Januar 2008, anlässlich der
Pressekonferenz 2008
im Kolpinghaus Regensburg
Kolping geht jetzt in die Werbung
KOLPINGWERK Der Bezirksverband des Kolpingwerkes
Regensburg will Nachwuchs.
REGENSBURG.
"Verantwortlich Leben - solidarisch handeln"
so lautet das Motto des Kolpingwerkes Bezirksverband Regensburg.
Bei der Pressekonferenz im Kolpinghaus,
bei der der Bezirksvorsitzende Herbert Lorenz die Bilanz
für das Jahr 2007 vorlegte und einen Ausblick auf das Jahr 2008 gab,
wurde dieser Leitspruch einmal mehr deutlich.
Besonders bewegt das Kolpingwerk aktuell das Thema
Kindesmisshandlungen und Kindestötungen,
von denen man in zunehmender Zahl höre.
"Wie kann so etwas verhindert werden?
Wir vom Bezirksverband des Kolpingwerkeswollen mithelfen,
dass Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden
und dass die Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen
bessere Chancen im Leben erhalten", stellten Lorenz und
sein Stellvertreter Markus Neft gegenüber der MZ fest.
Insgesamt zeigte sich der Bezirksverband
über das Jahr 2007 sehr zufrieden.
Das Jahr habe einige Höhepunkte geboten.
Auch im Jahr 2008 bieten die Kolpingfamilien
des Bezirksverbandes Regensburg den Familien
eine breite Mischung an Aktionen.
Eine kleine Sorge bereitet den Verantwortlichen
der mangelnde Nachwuchs, der sich auf die mittlerweile
leise sinkende Mitgliederzahl auswirkt.
"Wir müssen wieder mehr in die Werbung gehen",
so Lorenz.
Z A H L E N
Im Jahr 2007 wurden 901 Veranstaltungen angeboten
34088 Menschen nahmen daran teil
der Bezirksverband Regensburg hat 3189 Mitglieder (2006: 3295)
in 28 Kolpingfamilien
227 Mitglieder sind ehrenamtlich tätig
der Diözesanverband Regensburg hat 15 Bezirksverbände
und 20500 Mitglieder.
MZ-Artikel vom 4. Juli 2007, anlässlich der
Spendenübergabe der Lusticania
bei ihrem Sommerfest
Lusticania hilft Kranken
888,88 Euro an den Verein Mukoviszidose gespendet
REGENSBURG (mz).
Dass die Aktiven der Kolping-Faschingsgesellschaft Lusticania auch ein
Herz für kranke Kinder haben, beweisen sie nicht nur durch entsprechende
Auftritte während der närrischen Saison. Bei vielen ihrer Auftritte sammeln
die Lusticanen seit vielen Jahren für einen bestimmten Zweck.
Dieses Jahr konnten 888,88 Euro an den Verein Mukoviszidose übergeben werden.
 Es
war der krönende Abschluss einer gelungenen Aktion: Zum Sommerfest
der Faschingsgesellschaft Lusticania konnte das Lusticania-Präsidium den stolzen
Betrag von 888.88 Euro an Susanne Auffenberg vom Verein Mukoviszidose übergeben.
Freude- strahlend nahm die ehrenamtlich in diesem Förderverein
wirkende junge Frau den symbolischen Scheck entgegen.
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Die Faschingsgesellschaft spendet seit vielen Jahren für einen guten Zweck.
Dieses Jahr half der Zufall bei der Auswahl mit.
Frau Hauke - neben Margit und Armin Hauke sind auch deren Söhne
Michael und Markus bei der Lusticania aktiv - dekorierte gerade
enen Veranstaltungssaal, in dem an diesem Abend eine Spendenübergabe
an den Mukoviszidose-Verein stattfinden sollte. Hier hörten die
Haukes zum ersten Mal von dieser schrecklichen Krankheit
und erklärten sich spontan bereit, diesen Kindern mit Hilfe
der Lusticania zu helfen. Auch die Präsidiumsmitglieder stimmten dem Vorhaben
sofort zu, so dass der Zweck der Sammlungen während der Saison feststand.
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MZ-Artikel vom 15. Juni 2007, anlässlich der
150-Jahr-Feier
der KF Brixen
Kolpingwerk pflegt
Kontakte nach Brixen
Mit Freunden in Südtirol Jubiläum gefeiert
REGENSBURG (mz).
Rund 70 Teilnehmer aus 15 Kolpingfamilien
des Bezirksverbandes Regensburg im Kolpingwerk
waren Anfang Juni bei einem Begegnungswochenende
in Brixen. Im Rahmen der Patenschaft nahm man an einer
Feier zu 150 Jahre Kolpingfamilie und der
Einweihung des neuen Kolpinghauses teil.

Bezirksvorsitzender
Herbert Lorenz und sein Team hatten
ein umfangreiches Besuchsprogramm erstellt,
das im Treffen mit den Brixener Kolpingfreunden,
einer internationalen Führung im Kolpinghaus Bozen
und den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen
der Kolpingfamlilie (KF) Brixen,
verbunden mit der Weihe des neuen Kolpinghauses,
herausragende Höhepunkte hatte.
Die gesamte Führungsriege des Zentralverbandes Südtirol im Kolpingwerk,
wie Zentralpräses Johannes Noisternigg
oder Generalsekretär Otto von Dellemann, höchste Repräsentanten
des Internationalen Kolpingwerkes mit Generalpräses Axel Werner
an die Spitze und Abgeordnete des Parlaments
waren Gesprächspartner der Regensburger Gruppe.
Auch Bürgermeister Dr. Albert Pürgstaller
und viele Stadträte aus Brixen suchten die Begegnung,
wie der Ehrenbezirksvorsitzende Alfred Hofmaier,
der auch die Festrede hielt, erfreut feststellen konnte.

Seit
1979 gibt es die Kolpingfreundschaft, die unter dem Leitgedanken
"Mit Kolping Brücken bauen für ein christliches Europa" steht.
Beim Festakt erinnert Hofmaier an die freundschaftlichen Kontakte,
die auch im Rahmen der Städtepartnerschaft Regensburg - Brixen
gepflegt werden. In einer viel beachteten Videoeinspielung
überbrachten Bezirkspräses Siegfried Schweiger,
Diözesanpräses Harald Scharf, Bischof Gerhard Ludwig
und Oberbürgermeister Hans Schaidinger den Festteilnehmern
ihre Grüsse aus Regensburg.

Die
Teilnahme am Doppeljubiläum "150 Jahre KF Brixen"
und Weihe des neuen Kolpinghauses,
so Herbert Lorenz, war einer der Höhepunkte
in der bisher so gut funktionierenden Partnerschaft.
Da als Gastgeschenk und als Anreiz für einen Gegenbesuch
ein entsprechender Übernachtungsgutschein
an die Brixener übergeben wurde, kann man davon ausgehen,
dass in Kürze die Kontakte in Regensburg fortgesetzt werden.
Donaupost-Artikel vom 16. März 2007, anlässlich der
Frühjahrs-Bezirksversammlung 2007
im Kolpinghaus Regensburg
"Soziale Zukunft mitgestalten"
Bürgermeisterin Petra Betz spricht auf der Bezirksversammlung der Kolpingfamilien
REGENSBURG (lo).
Zur ersten Bezirks- versammlung im Jahr 2007 hat
sich am Mittwochabend die Kolpinggemeinschaft im Kolpinghaus
St. Erhard zusammen- gefunden. Neben Tätigkeitsberichten und
Jahresbilanzen stand mit Bürgermeisterin Petra Betz
dieses Mal auch eine prominente Gastrednerin
auf der Tagesordnung. Zum Leitwort des Abends wurde
"Soziale Zukunft mitgestalten" ausgerufen.
 "Das
Motto hätte gut vom Kolpingvater selbst kommen
können", stellte Betz fest. Denn Adolph Kolping habe
sich genau dies zur Aufgabe gemacht. im "gemeinsamen
Tun im geselligen Bereich und gemeinsamer Bildungsarbeit"
habe der gebürtige Kerpener seine Lebensaufgabe gefunden.
Und da er selbst jahrelang Handwerkergeselle war,
widmete er sich vor allem den Problemen und Anliegen
dieser jungen Menschen.
Besonderen Wert, so Betz, habe Kolping dabei auf "Rückhalt
und Zusammenhalt" gelegt, was sich im traditionellen Kolpingspruch
"Treu Kolping" niederschlägt. Seit den Anfängen
des Vereins im 19. Jahrhundert sei ein erfolgreiches,
international bekanntes Netzwerk entstanden, lobt Betz.
"Und die Geschichte des Kolpingwerks zeigt,
dass jeder Einzelne etwas erreichen kann."
 Auch
die Rolle in der Stadt Regensburg bei der Gestaltung
der sozialen Zukunft wurde von Betz dargelegt.
Zwar sei ehrenamtliches Engagement "unbezahlbar" geworden.
"Aber auch die öffentliche Verwaltung kann und
will sich der Verantwortung nicht entziehen."
Und so würden jährlich beispielsweise 63 Millionen des
Stadt-Etats in Sozialausgaben - wie Jugendpflege
oder Sozialhilfe - gesteckt.
 Dies
stelle jedoch nur einen Bruchteil der Investitionen in
soziale Bereiche dar, stellte Betz klar. Denn auch
Kinderbetreuung und Sport seien dem sozialen Bereich zuzuordnen.
Auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch Investitionen
in die Wirtschaft seien ein wichtiger sozialer Faktor.
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Bürgermeisterin Petra Betz:
"Ehrenamtliches Engagement ist
unbezahlbar geworden."
(Foto: lo)
Regensburg sieht die Bürgermeisterin in dieser Hinsicht ganz
weit vorne. Hier gebe es eine "unwahrscheinlich tolle,
vielfältige Infrastruktur" von Organisationen und Initiativen,
die sich sozial engagieren.
"Darauf können wir stolz sein.
Denn dieses Miteinander ist die Basis unserer Gesellschaft."
Abschließend bedankte sich Petra Betz bei den Ehrenamtlichen
und lobte insbesondere auch die große Einsatzbereitschaft
jugendlicher Helfer. Herbert Lorenz, Kolping-Bezirksvorsitzender,
konnte bei der Jahresbilanz des Bezirks ebenfalls
erfreuliches vermelden. So seien mittlerweile über 3200 Mitglieder
in den 28 Kolpingfamilien Regensburgs tätig.
50 Jahre Faschingsfrohsinn
 Und
zu 911 Bezirks-Veranstaltungen, die 2006 organisiert wurden,
seien über 35000 Teilnehmer gekommen.
Auch im Jahr 2007 hat die Kolpinggemeinschaft viel vor. Neben
den traditionellen Altkleider- und Papier- sammlungen,
Zeltlager und "KolpOlympics" sowie kulturellen Veranstaltungen
steht auch ein Jubiläum an: Die Faschingsgesellschaft
Lusticania feiert 50-jähriges.
 Nach
einem abschließenden Wort des
Bezirkspräses Siegfried Schweiger
verab- schiedeten sich die versammelten Delegierten
der Kolpingfamilien mit dem gemeinsamen Anstimmen
des Kolpinglieds von einander.
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MZ-Artikel vom 06. Februar 2007, anlässlich der
Geburtstagsfeier des Bezirksehrenpräses
bei der KF Steinweg
Präses Zettler zum 95.
Die Kolpingsfamilie Steinweg ehrte den Jubilar
Präses
Franz Xaver Zettler (3. von links) feierte den Gottesdienst
zusammen mit (von links) Christian Braun, Eduard Horn
und Siegfried Schweiger.
STEINWEG (mz).
Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 95. Geburtstag
von Studiendirektor a.D. BGR Franz Xaver Zettler
war der Gottesdienst in der Kapelle Steinweg
mit "seiner" Kolpingsfamilie.
Vorausgegangen war ein Gratulationsbesuch von Bürgermeisterin Petra Betz.

In
der mit über 60 Personen gefüllten Hauskapelle Steinweg
feierte der Jubelpriester mit der Kolpinggemeinschaft den Gottesdienst.
Hauptzelebranten Christian Braun, Bezirkspräses Siegfried Schweiger
und Prälat Albert Wotruba mit Eduard Horn
beim Altardienst begleiteten die Messfeier.
In seiner sehr persönlich gehaltenen Ansprache würdigte Direktor Braun
die Verdienste von Präses Zettler im Schuldienst und im Kolpingwerk.
Er dankte für die persönliche Wegbegleitung, die ihm der Jubilar geschenkt hat.
"Wir freuen uns, dass es dich, lieber Präses Zettler, gibt",
stellte der Prediger unter Applaus der Gläubigen fest.

Seit
21. Februar 1949 ist Zettler
der geistliche Leiter der KF Steinweg, wie der Vorsitzende Konrad Einert
beim Empfang im Pfarrheim bemerkte.
Sein Einsatz als dienstältester Präses des deutschen Kolpingwerkes
sei einmalig und ein Zeichen der brüderlichen Verbundenheit.
Trotz des hohen Alters konnte er den 95. Geburtstag in
"rüstiger Verfassung" feiern.
MZ-Artikel vom 19. Januar 2007, anlässlich der
Pressekonferenz 2007
im Kolpinghaus Regensburg
Kolpingsfamilien verjüngen sich
3295 Mitglieder jetzt in Stadt und Land / Ein Platz zum Wohlfühlen
REGENSBURG (lla).
Die Bilanz des Bezirksverbandes (BV)
Regensburg des Kolpingwerkes für das Jahr 2006
kann sich sehen lassen. Zu 911 Veranstaltungen,
die der BV organisierte, kamen insgesamt mehr als 35000 Teilnehmer.
Auch für dieses Jahr wurde wieder ein großes Programm zusammengestellt.
 Bezirksvorsitzender
Herbert Lorenz und
Bezirkspräses BGR Siegfried Schweiger
konnten bei der Pressekonferenz im Kolpinghaus
nur "schwarze" Zahlen und positive Nachrichten bekannt geben.
28 Kolpingfamilien (15 im Stadtgebiet, 13 im Landkreis)
sind im Bezirksverband zusammen- geschlossen.
3295 Mitglieder insgesamt (davon 229 ehrenamtlich Vorstandsmitglieder,
200 Mitglieder allein im Stadtgebiet) in Stadt und Land
gehören dem Bezirksverband an. Dabei ist im Vergleich zum Vorjahr
eine Mitglieder- steigerung um nahezu siebzig Personen zu verzeichnen.
Dies liege, so Lorenz, vor allem auch an der steten Verjüngung,
der Kolping- familie. Der Bezirksverband Regensburg gehört
zum Diözesanverband Regensburg (15 Bezirksverbände, 153 Kolpingfamilien,
20000 Mitglieder), der mit zirka 30 Prozent junger Leute
der jüngste Kolpingdiözesanverband in ganz Deutschland ist.
Der stellvertretende BV-Vorsitzende Christian Neft
berichtet, dass der Bezirksverband viele Veranstaltungen anbiete,
die auch jene jungen Menschen ansprechen,
die von zuhause aus nicht christlich geprägt sind.
"Über eine Skifreizeit können wir die jungen
Leute zu uns ziehen und ihnen zeigen, wie das bei uns so abläuft."
Sport, Spiel, Spaß und Soziales
 Wenngleich
der Bezirksverband das tragende Gerüst
der Kolpingfamilien sei und auch ein umfangreiches Jahresprogramm erstelle,
so liege die Heimat eines jeden Kolpingmitgliedes
jedoch in der Kolpingfamilie vor Ort.
"Die Kolpingfamilie ist der Platz,
wo sich die Mitglieder zuhause fühlen.
Der Bezirksverband ist die Ebene darüber, die organisiert und strukturiert",
erklärt Bezirkspräses Siegfried Schweiger.
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Im vergangenen Jahr sind neben vielen Fahrten,
Unterhaltungsangeboten und den traditionellen KolpOlympics
auf dem RT-Gelände auch wieder viele caritative Aktionen
wie Altkleider- und Altpapiersammlung
über die Bühne gegangen. "Die Erlöse kommen auf direktem,
völlig unbürokratischem Wege Bedürftigen zugute",
sagt Bezirksvorsitzender Lorenz.
Auch das neue Jahr bringt viele Aufgaben,
so will man auch wieder vor allem in der Kinder-
und Familienarbeit fördern und die Jugend unterstützen.
Auch der kulturellen Arbeit soll viel Raum gegeben werden.
Höhepunkt KolpOlympics
 Theaterspiel
und auch das Engagement
in der Faschingsgesellschaft Lusticania werden angeboten.
Nicht zuletzt den Senioren werden im Jahr 2007
viele Angebote zur Freizeit- gestaltung,
aber auch Hilfen und Unterstützung angeboten.
Ein Höhepunkt werden im Sommer wieder die KolpOlympics in Regensburg sein.
Die KolpOlympics im Bezirksverband
des Kolping- werkes sind ein Höhepunkt des Kolpingjahres.
Im Bild die vormalige Jugendleiterin Teresa Brey bei einer Balanceaktion.
Foto: privat
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