



relativ spät erneuert. Was aber die historische Kontinuität
der Entstehung und Entwicklung von Katholischen Gesellenvereinen betrifft,
so ist der slowakische Verband
eine Organisation mit ausgeprägter historischer Tradition.
"Es ist eine große Ehre für das Kolpingwerk in der Slowakei,
dieses Jahr den Weltgebetstag vorzubereiten,
nie führten wir Kriege,
wir drängten uns durch die Geschichte
im Schatten der Mächtigeren,
aber Dank dem Erbe unserer Apostel Kyrill und Method
und unserer Patronin Maria von Sieben Schmerzen
bewahrten wir uns das Wichtigste - den Glauben und die eigene Identität.
Jetzt, als wir Bestandteil des vereinigten Europas wurden,
möchten wir in diesem multikulturellen Raum
auch weiterhin das Erbe unserer Väter bewahren
und uns mit unseren Fähigkeiten an der Einhaltung
der universalen menschlichen Werte beteiligen.
Während dieses Weltgebetstages vereinen wir uns im Gebet,
damit sich alle Länder der globalisierten Welt
ihre eigenen geistigen Werte und einzigartige Identität
bewahren und so die Voraussetzungen
für das glückliche und friedliche Zusammenleben
aller Menschen auf unserem Planeten schaffen."

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Sieger in der Einzelwertung wurde Klaus Gleißl von der KF Hainsacker mit 50 Pluspunkten, gefolgt von Armin Lorenz von der KF Wörth/Donau (45) und Bernhard Köhler von der KF Regensburg St. Konrad (44). |

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Ein herzliches Dankeschön gilt der KF Hainsacker mit dem Vorsitzenden Herbert Dechant und dem gesamten Team für die Organisation und Gastfreundschaft. Im kommenden Jahr freuen wir uns auf noch mehr Mannschaften und einen genauso guten Schafkopfgeist in Regensburg. |
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Begonnen wurde mit einem Gottesdienst,
der der Rosenkranzkönigin Maria gewidmet war.
In seiner Predigt ging Bezirkspräses Siegfried Schweiger
auf eine christliche Werbung unter dem Motto
"Zum Wohlfühlen brauchen Sie einen Rosenkranz"
ein. Er erläuterte anhand der vier Formen des Rosenkranzes
(freudenreich, lichtreich, schmerzhaft und glorreich)
dessen Wichtigkeit.
Anschließend traf man sich im Pfarrheim von St. Cäcilia,
wo Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz
nach einem kleinen Abendimbiss etwa 60 Gäste,
die der Einladung zur Bezirksversammlung gefolgt waren,
begrüßen konnte. Nach Dankesworten für die Durchführung
des Treffens zum 30-jährigen Bestehen der Patenschaft
Bezirk Regensburg und Brixen und
der Feststellung der Beschlussfähigkeit
übergab er für ein kurzes Grußwort an den Vorsitzenden
der KF St. Cäcilia Alois Siegl.
die den menschlichen Bedürfnissen nach Liebe,
Geborgenheit und Halt in besonderer Weise entsprechen.
Allerdings stellen Männer und Frauen zu hohe Erwartungen
an das Gelingen und scheitern daran.
Schutz und Geborgenheit erfährt man nur in der Familie,
da dieses verwandschaftliche Netz gegenseitige Solidarität
und Ansprechpartner bei Hilfeleistungen bietet.
So findet Betreuung und Pflege im familiären Umfeld statt.

Die freiwilligen Helfer sind ab 8.00 Uhr
mit ihren Sammelfahrzeugen,
die von Firmen und Privatleuten zur Verfügung gestellt worden sind,
die Straßen abgefahren und haben mit großem Engagement
die am Straßenrand abgelegte Ware eingesammelt.


Mit dem goldenen Ehrenzeichen, geziert mit dem Wappen von Brixen,
dem Lamm, sowie dem Logo des Bezirksverbandes Regensburg,
wurden für ihre Verdienste um die gegenseitigen Beziehungen geehrt:
Josef Treyer, Herbert Lanz, Ernst Schwienbacher,
Maria Kinigadner, dann mit heller Jacke, Amalia Stampfl
und Maria Christine Thaler von der KF Brixen.
Richard Wiesmüller und Michael Zierer von der KF Sinzing,
Paul Bogen und Horst Eifler von der KF St. Erhard,
Hannelore und Richard Goppel von der KF Albertus Magnus,
Ludwig Seger und Traudl Eckl von der KF St. Konrad und
Erich Sedlaty von der KF Reinhausen.
Vom Bezirksvorstand wurde die Auszeichnung Herbert Lorenz,
Herta Schindler, Markus Neft und Fritz Gahr,
sowie den beiden Präsides Siegfried Schweiger und Franz-Xaver Matok zuteil.
Nicht zuletzt wurde der Bezirksehrenvorsitzende Alfred Hofmaier,
einer der Initiatoren und Motoren der Patenschaft mit Brixen,
leider in Abwesenheit mit dem goldenen Ehrenzeichen bedacht.
Der Vorsitzende der KF Brixen bedankte sich für die liebevolle Aufnahme
in Regensburg und übereichte als Gastgeschenk eine künstlerisch wertvolle
Kerze mit den drei Symbolen: Brixener Lamm,
Regensburger Schlüssel und dem Kolpinglogo.

| Vom Freitag
(Empfang Altes Rathaus und Abendessen im Spitalgarten) |
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| Vom Samstag Vormittag
(Besuch am Adlersberg) |
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| Vom Samstag Abend
(Festabend im Diözesanzentrum Obermünster) |
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| Im geschichtlichen Rückblick
auf die vergangenen 30 Jahre |
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| Vom Sonntag
(Festgottesdienst und Abschiedsessen im Kolpinghaus) |




Auf dem schlichten Grabstein stehe der Name, der Geburts-,
und der Sterbetag des engagierten evangelischen Christen
und darunter stehe der Satz aus der Bibel.
"Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth."
Damit sei alles gesagt.

Sechsundzwanzig Banner der örtlichen Kolpings- familien aus dem Bezirksverband
umrahmten die alljährliche gemeinsame Maiandacht.
Diesmal wurde in die Kapelle auf dem Adlersberg eingeladen.
Dieser Ort wurde im Vorfeld der Feierlichkeiten
der 30-jährigen Patenschaft zu Brixen ausgewählt.
Etwa 200 Gäste kamen und füllten die kleine Kirche
bis auf den letzten Platz.

| Als Einleitung zitierte er den evangelischen Dichter Novalis: |
"Ein Bild ist mir ins Herz gegraben, ein Bild so hehr und wundermild, die Sehnsucht aller guten Gaben, es ist der Gottesmutter Bild." |
Präses Schweiger sagte, dass der vornehmste Titel,
den Maria hat, nämlich Mutter Gottes zu sein,
auch einer der ältesten ist. Er stammt aus dem 5. Jahrhundert.
Durch ihr Jawort: "Siehe ich bin die Magd des Herrn",
hat sich Maria ganz in den Dienst Gottes gestellt.
Kurz vor seinem Tod hat Jesus Maria, seine Mutter,
uns allen als unsere Mutter anvertraut.
Jesus sagt zu Johannes "Siehe da deine Mutter."
Mit diesem Jünger hat der Herr uns alle gemeint, die wir an ihn glauben.
Wenn wir Maria den Titel "Mutter" beigeben, so haben wir sicher recht.
Denn sie war eine von vielen Müttern,
die bedrückende Erfahrungen mit dem Leben in der Familie
und mit dem Leben ihres Sohnes gemacht haben.
Nichts blieb Maria erspart: Von der Geburt ihres Sohnes in einem Stall,
bis zur Kreuzigung ihres Sohnes auf Golgotha.
Maria ist den Weg Jesu, ihres Sohnes in Leid und Bitterkeit,
Ablehnung und Ausgestoßensein mitgegangen.
Maria ist auch den Weg mitgegangen mit vielen gläubigen Menschen
im Laufe der Geschichte, wenn sie mit dem "Gretchen im Faust"
gerufen haben: "Ach neige ,du schmerzensreiche, dein Antlitz gnädig meiner Not."
Oder wenn sie mit Andreas Hofer, dem Sandwirt aus Tirol gefleht haben.
"O liabe Himmelsfrau, o Königin Maria verlass den Sandwirt nicht."

| Jugend: | 1. | Alzinger Andreas | KF Alteglofsheim |
| 2. | Hoibl Korbinian | KF Sinzing | |
| 3. | Kirchberger Margit | KF Sinzing | |
| Damen: | 1. | Huber Angelika | St. Emmeram |
| 2. | Steinberger Barbara | KF Alteglofsheim | |
| 3. | Ferstl Karin | KF Eilsbrunn | |
| Herren: | 1. | Müller Robert | KF Herz Jesu |
| 2. | Seppenhauser Philipp | KF Wörth a.d. Donau | |
| 3. | Frankl Guenther | KF Herz Jesu |


| Jugend: | 1. | Sinzing | 835 Holz |
| 2. | Alteglofsheim | 705 Holz | |
| 3. | St. Konrad | 696 Holz | |
| 4. | St. Emmeram | 631 Holz | |
| Damen: | 1. | Herz Jesu | 885 Holz |
| 2. | Alteglofsheim | 862 Holz | |
| Herren: | 1. | Sinzing | 1113 Holz |
| 2. | St. Emmeram | 1072 Holz | |
| 3. | Herz Jesu | 1068 Holz | |
| 4. | Wörth a.d. Donau | 1048 Holz | |
| 5. | Alteglofsheim | 1017 Holz | |
| gemischte Mannschaft: | 1. | St. Bonifaz / St. Georg | 984 Holz |
| 2. | Sinzing | 955 Holz | |
| 3. | Eilsbrunn | 929 Holz | |
| 4. | St. Albertus Magnus | 914 Holz | |
| 5. | Lappersdorf | 912 Holz | |
| 6. | St. Emmeram | 853 Holz | |
| 7. | Tegernheim | 801 Holz |

"Ein großartiges Ergebnis für unsere Sache
und somit für das soziale Engagement des Kolpingwerkes"
lobte Sammlungs- leiter Markus Neft das Ergebnis
und den Einsatz der vielen Helfer.
Zusammen mit seinem Team koordinierte er die Verladung
der Sammelware bei Zellner Recycling,
die für diese Aktion nicht nur ihr Betriebsgelände,
sondern auch einen Radlader samt Fahrer, zur Verfügung stellten.
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Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung am, 11. März 2009,
zu der etwa 70 Delegierte der 28 Kolpingfamilien
und der Faschingsgesellschaft Lusticania kamen
standen die Pläne für 2009.
Das Jahr wird von den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen
der Patenschaft zur Kolpingfamilie Brixen geprägt sein.
Vom 25. bis 27. September wird eine 40-köpfige Delegation
aus Brixen zu Besuch kommen, um das Jubiläum zu feiern.
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz erklärte,
die Vorbereitungen für ein umfangreiches Unterhaltungs- und Kulturprogramm
liefen auf Hochtouren.
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Bericht des Jugendteams Christine-Maria Hartig und Daniela Weiß |
Kassenbericht des Bezirkskassiers Fritz Gahr |


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Den anschließenden Besinnungsteil im Pfarrheim
stellte Präses Siegfried Schweiger unter das Psalmwort:
"Gott hat seinen Engeln befohlen,
dich zu behüten auf all deinen Wegen." (Ps 91,11f.)
Dabei präsentierte er den 78 aufmerksamen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Engel und
erläuterte ihre Bedeutung, damals wie heute.
Die Einstimmung dazu bot Mendelsohn Bartholdys Meisterwerk gleichen Namens,
dargeboten in einer Auf-nahme des Emmeramer Kirchenchores. |
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Präses Siegfried Schweiger begann seinen Vortrag
über die Engel mit einer Meditation über eine bemerkenswerte Skulptur
an der Westseite des Regensburger Domes.
Dort wird die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis
durch einen Engel dargestellt.
Unser Bild zeigt eindrucksvoll,
wie der Engel das Dach des Gefängnisses aufklappt und Petrus herausholt. |
