Wir bitten um ein Gedenken im Gebet. |
In dankbarer Erinnerung an Herrn Alfred Franz Xaver Hofmaier Bürgermeister a.D. Bezirks- und Stadtrat a.D. * 21.7.1938 † 26.12.2010 Er diente gern. |




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Die ausrichtende Kolpingsfamilie St. Konrad hatte dazu eine Vielzahl schöner Preise organisiert, so dass jede/r Teilnehmer/in mit einem Preis nach Hause gehen konnte. |

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Die genauen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zu sehen. Ein herzliches Dankeschön gilt der KF Regensburg St. Konrad mit dem Vorsitzenden Bernhard Köhler und dem gesamten Team für die Organisation und Gastfreundschaft. Im kommenden Jahr freuen wir uns auf noch mehr Mannschaften und einen genauso guten Schafkopfgeist in Sinzing, wo wir auf allgemeinen Wunsch hin bereits eine Stunde eher (18.30 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr) beginnen werden. |
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Statt einer Predigt machte Präses Siegfried Schweiger
zusammen mit seiner Kolpingjugend
auf die Imagekampagne des Kolpingwerks aufmerksam,
die vor einigen Wochen gestartet wurde.
Sie steht unter dem Motto "Wir sind Kolping"
und sind von der Kolpingfarbe "orange" bestimmt.
Die Kernbegriffe der auf zwei Jahre angelegten Kampagne
des katholischen Sozialverbandes mit mehr als 265.000 Mitgliedern sind:
Mut, Begeisterung, Tatkraft, Freude, Gottvertrauen und Verantwortung.
Die Begriffe spiegeln das wieder, was in unserem Verband gelebt wird.
Da wir uns alle in der Geschichte wiederfinden,
haben wir zu den genannten Schlagworten exemplarische Geschichten gesucht.
Eine Legende aus dem Mittelalter erzählt.
Als Christus in den Himmel aufgefahren war,
fragten ihn die Engel,
wie es denn nun mit seinem Reich auf der Erde weitergehen solle.
"Ich habe doch meine Jünger und Jüngerinnen auf der Erde",
antwortete Christus. Aber die Engel sahen, wie unbedeutend,
wie schwach und verzagt die Jünger und Jüngerinnen waren
und fragten erschrocken:
"Herr, hast du den wirklich keinen anderen, keinen besseren Plan?"
Und Christus entgegnete: "Nein - einen anderen Plan habe ich nicht."
Die Sache Jesu braucht Begeisterte, sein Geist sucht sie auch unter uns.
Der selige Papst Johannes XXIII ließ sich,
als er noch Nuntius in Paris war,
bei einem großen Bankett mehrere Delikatessen auf seinen Teller legen.
Ein Ungläubiger neben ihm mokierte sich darüber:
"Eminenz, so viel Lebensfreude in der bösen Welt?"
Und Roncalli sagte mit einem fröhlichen Lächeln:
"Nirgendwo steht in der Schrift geschrieben,
dass Gott die guten Dinge nur für die Sünder bestimmt hätte."
Freude ist Kraft, ist Stärke, ist Liebe.
Freude ist Güte, Hoffnung, Zuversicht.
Freude ist Gebet, Freude ist das A und O unseres Lebens.
Wer Freude schenkt, schenkt Leben.
Die heilige Elisabeth von Thüringen sagt:
"Wir müssen die Menschen froh machen."
Rabbi Wolfs Ehefrau hatte einst einen Streit mit ihrer Dienstmagd.
Sie beschuldigte die Magd, ein kostbares Gefäß zerbrochen zu haben
und forderte von ihr Ersatz des Schadens.
Die Magd leugnete die Tat und weigerte die Buße.
Der Streit erhitzte sich bis die Frau beschloss,
das geistliche Gericht anzurufen und sich eilig ankleidete.
Als Rabbi Wolf, ihr Mann das sah, zog auch er sein Sabbatkleid an.
Von der Frau befragt, warum er das tue, erklärte er, mitgehen zu wollen.
Sie widersprach, es schicke sich nicht für ihn, auch wisse sie selbst,
was sie dem Gericht vorzutragen habe.
"Du weißt es wohl", antwortete der Rabbi,
"aber die arme Waise, deine Magd, als deren Fürsprecher ich gehe,
weiß es nicht und wer sonst sollte sich ihrer Sache annehmen."
Kolping sagt: "Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was ihr zu tun habt."
Der Medienchef des englischen Fußballverbands hat
Nationalstürmer Wayne Rooney daran gehindert,
über seinen katholischen Glauben zu sprechen.
Rooney erläuterte laut Medienberichten in einer Journalistenrunde
am vergangenen Mittwoch im südafrikanischen Rustenburg,
warum er einen Rosenkranz um den Hals trägt.
Als ein Journalist nachfragte, sei FA-Medienmanager Mark Whittle
dazwischen gegangen: "Wir reden nicht über Religion."
Zuvor hatte Rooney berichtet,
er trage den katholischen Rosenkranz seit etwa vier Jahren
und auch während des Trainings.
"Natürlich kann ich ihn nicht bei den Spielen tragen",
sagte er und fügte hinzu. "Es ist meine Religion."
Kolping sagt: "Wer Mut zeigt, macht Mut."
Ein portugiesischer Seifenfabrikant sagte zu einem Priester:
"Das Christentum hat nichts erreicht.
Obwohl es schon bald zweitausend Jahre gepredigt wird,
ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen."
Der Priester wies auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind,
das am Straßenrand im Dreck spielte und bemerkte:
"Seife hat nichts erreicht.
Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen in de Welt."
"Seife", entgegnete der Fabrikant,
"Seife nutzt nur, wenn sie angewendet wird."
Der Priester antwortete: "Christentum auch."
Kolping sagt "Schön reden tut's nicht, die Tat ziert den Mann und die Frau."
Aus einer Predigt in einer Kirchengemeinde im amerikanischen Mittelwesten.
"Euer Unglaube, liebe Schwestern und Brüder ist ein Skandal.
Wir sind hier versammelt, um ein Bittgebet zum Himmel zu richten,
er möge uns nach der langen Trockenheit Regen schicken.
Und was sehe ich. Nicht einer von euch hat für den Heimweg
einen Schirm mitgebracht."

Seit 1916 gebe es das Fest "Maria Schutzfrau Bayerns".
Die Weihe, die Papst Benedikt XV.
in den Wirren des ersten Weltkrieges vollzogen habe,
sei seit Jahrhunderten ein Anliegen der Wittelsbacher gewesen.
Vor allem Kurfürst Maximilian I. war ein glühender Marienverehrer.
Er habe seine Residenz in München mit einem kunstvollen Bild
der Schutzfrau Bayerns geschmückt.
Darüber habe er schreiben lassen.
"In deinen Schutz wir uns begeben, wo sicher wir und fröhlich leben."
Der Präses stellte dann die Frage:
"Was heißt das, wenn jemand einen anderen in seinen Schutz nimmt?
Ich denke, dass er dann für ihn eintritt, ihm in Schwierigkeiten hilft,
ihn gegen Unrecht verteidigt, seine Not lindert.
Das alles setzt ein persönliches Verhältnis voraus.
Und das muss erworben werden, vor allem von Seiten dessen,
der in Schutz genommen werden will.
Die Muttergottes muss Vertrauen und Gefallen an uns haben." |
Ein herzliches DANKESCHÖN an den Organisten Hubert Gleißner, an die Vorsitzende der KF St. Emmeram Bernadette Feihl, die die Muttergottes-Litanei sang, an Stefanie und Tamara von der Jungkolpinggruppe St. Emmeram, für den Lektoren- und Ministrantendienst und natürlich auch an den Bezirkspräses Siegfried Schweiger, der die Maiandacht so perfekt gestaltete. Nach der gut besuchten Andacht trafen sich die meisten der etwa 200 Gäste noch im Saal des Prösslwirts zum gemütlichen Ausklang des Abends. |
| Mannschaften | Punkte | |
| Herren | 1. Sinzing | 1099 |
| 2. Herz Jesu | 890 | |
| 3. Alteglofsheim | 856 | |
| Damen | 1. Herz Jesu | 1002 |
| 2. Alteglofsheim | 816 | |
| Gemischt | 1. Wörth a.d. Donau | 1073 |
| 2. St. Bonifaz / St. Georg | 1045 | |
| 3. St. Emmeram | 1022 | |
| Einzelpersonen | ||
| Herren | 1. Seppenhauser Philipp - Wörth a.d. Donau | 221 |
| 2. Mißlbeck Hans - St. Bonifaz / St.Georg | 207 | |
| 3. Seppenhauser Horst - Wörth a.d. Donau | 203 | |
| Damen | 1. Frankl Monika - Herz Jesu | 186 |
| 2. Ferstl Karin - Eilsbrunn | 184 | |
| 3. Hilz Isabell - Herz Jesu | 181 | |
| Jugend | 1. Steinberger Barbara - Alteglofsheim | 169 |
| 2. Ogurek Andreas - St. Emmeram | 158 | |
| 3. Pfeffer Sabine - St. Konrad | 133 |
![]() Frankl Monika, die Erste der Damen |
![]() Seppenhauser Philipp, der Erste der Herren |


Dieser letzte Satz mahnt uns, einen Gedanken anzufügen,
der vielen von uns in diesen Tagen nicht aus dem Kopf geht.
Ich meine das unsagbare Leid, das wir mit dem Stichwort:
"Sexueller Missbrauch" verbinden.
Wir wissen, dass dort Verletzungen besonders nachhaltig sind,
wo ein starkes Vertrauensverhältnis besteht:
das ist in der Familie und in der Kirche.
Fälle von Missbrauch in der Kirche und in der Gesellschaft
wurden oft verschwiegen. Für solche Vorkommnisse kann es nur Reue,
die Bitte um Vergebung und das Bemühen um Heilung der Wunden geben.
Für mich hat Kardinal Kasper den Weg klar formuliert.
Die Kirche muss Klarheit schaffen, Verantwortliche vor Gericht
bringen, Opfer entschädigen.
Viel Leid, viele Ölberg- und Kreuzwegstunden sind mit diesen Punkten verbunden.
Es wird viel Zeit und Kraft brauchen,
verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.
Im Hauptteil ging es um die Neuerungen
beim Versicherungsschutz im Kolpingwerk.
Hierzu konnte aus Köln Herr Marc Frost als Referent gewonnen werden.
Der Versicherungsdienst des Kolpingwerks ist nicht mehr dort selbst angesiedelt,
sondern wird jetzt durch die PAX-Versicherungsdienst wahrgenommen.
Ändern tut sich dadurch allerdings nichts - außer neuer Ansprechpartner
und Telefonnummern, da die Versicherungen 1:1 übernommen worden sind.
Herr Frost wies auf die Möglichkeiten der Versicherungsarten- und formen,
sowie Zusatzversicherungen für Veranstaltungen der KFs hin
und dass der meiste Teil über die Beiträge abgedeckt ist.
Im Anschluss beantwortete Herr Frost noch Fragen zum Thema.
Es folgten die satzungsgemäßen Berichte und Ausblicke der Bezirksvorstandschaft.
Dabei wurde die zukünftige Jugendarbeit unter die Lupe genommen.
Eine Adressensammlung von Jugendlichen in den KFs,
die keine eigene Jugendarbeit haben,
ist eine der Ideen, die bei der Klausurtagung der Vorstandschaft entwickelt wurde.
Hintergrund dabei ist, den Trend der nachlassenden Zahl
an der Teilnahme junger Menschen an Bezirksangeboten
positiv entgegen zu wirken.

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Nach einem Überblick über das Leben und Wirken des katholischen Sozialreformers griff der Prediger die Worte Jesu auf, die im Evangelium am Fest des seligen Adolph Kolping am 4. Dezember verlesen werden. "Ihr seid das Salz der Erde." An den Eigenschaften des Salzes erläuterte Schweiger, welche Taten einem Mann, einer Frau zur Zierde gereichen oder besser ihnen Ehre vor Gott und den Menschen einbringen. Salz kann Eis auftauen, Salz schützt vor Fäulnis, Salz gibt den richtigen Geschmack, Salz trägt und Salz erhält Leben. Der Prediger brachte dazu Beispiele aus dem Alltagsleben und sagte, dass sich an der Mitarbeit in der Pfarrgemeinde der innere Wert einer Kolpingsfamilie ablesen lasse. "Wenn wir als Salz der Erde nicht schal sein wollen, müssen wir menschennah, situationsgerecht, offen, engagiert und in den Standpunkten klar sein." |
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz konnte dazu den Diözesanvorsitzenden Heinz Süß,
die beiden Altbürgermeister Horst Eifler und Alfred Hofmaier,
sowie die Mitglieder des Bezirksvorstandes
und die Vertreter der einzelnen Kolpingsfamilien begrüßen.
Lorenz dankte den beiden Vorsitzenden der KF St. Emmeram
Bernadette Feihl und Herta Schindler für die Organisation des Abends
und den gedeckten Tisch. In seiner
Laudatio
verwies der Ehrenvorsitzende
des Bezirksverbandes Alfred Hofmaier auf die Bedeutung des Ehrenamtes
für die Gesellschaft. Hofmaier sagte,
dass Präses Siegfried Schweiger diesem bereits seit 50 Jahren diene.
Während seiner Studentenzeit habe er im Vorstand der Studentenverbindung
Agilolfia und im Asta der Philosophisch-Theologischen Hochschule mitge- arbeitet.
So sei er z.B. als Asta-Vorsitzender bei der Grundsteinlegung
der Universität Regensburg im November 1965 dabei gewesen.
Seit seiner Priesterweihe im Jahre 1967 wirke Siegfried Schweiger
als Kolpingpräses, fünf Jahre in Oberviechtach
und nunmehr seit 38 Jahren in der Pfarrei St. Emmeram.
Kolpings Wort "Wer Mut zeigt, macht Mut" zu realisieren.





In vielen Beispielen aus dem Leben wurde
die "Sehnsucht nach Leben" aufgezeigt.
Dabei kritisierte er die
Abtreibung aus egoistischen Gründen,
wenn ein Kind momentan nicht in die Lebensplanung passt.
Zur Erziehung der Kinder meinte er, dass
die Kinder mit Spielsachen überhäuft werden,
ihre Zeit bereits im Vorschulalter verplant wird und
sie nur vor dem Fernseher "abgestellt" werden.
Viel vernünftiger sei es, mit ihnen zu spielen,
ihnen etwas vorzulesen oder ihnen einfach
nur die Zeit für sinnvolles Spielen, auch mit Freunden, zu lassen.
Dadurch tauchen sie weniger in eine Phantasiewelt ab,
wo sie meist nur Gewalt kennen lernen.
Auch den Stress, die mangelnde Zeit für Besinnung, bei den Erwachsenen
und die Einsamkeit im Alter bemängelte Pfarrer Matok.|
Der Einkehrtag wurde mit einem gemeinsamen Gebet und anschließendem Mittagessen beendet. Es war wieder einmal Nahrung für den ganzen Menschen, für Leib und Seele. |
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