

Kolping soll heilsam in die Gesellschaft wirken,
darauf kommt es an - so die Worte von Präses Wissel.
Er betonte in seiner Predigt,
dass gerade ein Verband wie Kolping
die immer brennenderen und drängenderen sozialen Probleme
in der Gesellschaft angehen müsse
und die KFs ihre schon jetzt bedeutende und vielfältige Arbeit
noch verstärken müssten.
Hier liege man in voller Übereinstimmung mit Papst Franziskus.
Beim anschließenden Festakt begrüßten
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz
und der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Andreas Gnad
viele Mitglieder der "Jubel-KF"
und die Gastfamilien aus dem ganzen Bezirk.
Andreas Gnad wies in seiner geschichtlichen Rückschau darauf hin,
dass der Gesellenverein schon 1852 gegründet worden sei,
man die eigentliche Datierung aber an dem Brief vom 21.04.1853 festmache,
den Adolph Kolping an den damaligen Präses geschrieben hatte. |
Grußworte des Diözesanvorsitzenden Heinz Süss und vom Fraktionschef der CSU im Stadtrat Christian Schlegl schlossen sich an, der auf die ungebrochene Strahlkraft Kolpings hinwies. |
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Bezirkspräses Siegfried Schweiger dankte in seinem Schlusswort allen für ihre Treue zum Werk Kolpings und forderte vom Weltchristen die drei K's: einen Kompass haben, Kompetenz erwerben und kompromissfähig sein. |


versammelten sich die Vertreter aus den 28 Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes
in der Nieder- münsterkirche.
17 Vereine waren mit ihren Bannern vertreten.
Unter den Teilnehmern waren auch der Bezirks- vorsitzende Herbert Lorenz
und viele Vorstandsmitglieder.
Präses Schweiger erinnerte an die vier Rahmen,
die das Bild des diesjährigen Weltgebetstages be- stimmen.
Da ist zunächst an den 200. Geburtstag des seligen Adolph Kolping zu erinnern;
dann gelte es das zu Ende gehende Jahr des Glaubens zu würdigen;
weiter sei das Leitwort des Weltmissionssonntages:
"ich will euch Zukunft und Hoffnung geben" zu berücksichtigen;
schließlich solle man das Augenmerk auf das diesjährige Partnerland Ruanda richten.
des früheren deutschen Botschafters - dank verantwortungsvoller Politik
für das Gemeinwohl - ein Vorbild für den afrikanischen Kontinent.
Kein afrikanisches Land könne innerhalb so kurzer Zeit
eine vergleichbare Aufstiegs- geschichte vorweisen.
Das Wirtschaftswachstum liegt bei mehr als sechs Prozent im Jahr.
Gesundheitswesen, Bildungssystem und Frauenförderung sind
im Vergleich zu den Nachbarstaaten hervorragend.
(Laut Verfassung sind 30 Prozent der Führungspositionen Frauen vorbehalten.)



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Die Familie lebt auf engsten Verhältnissen zusammen. In den Fenstern fehlen die Glasscheiben, sind nur notdürftig mit einem Stück Stoff zu verschließen. So drückt im Sommer eine unbeschreibliche Hitze in den Wohnraum, während im Winter eisige Stürme durch die "Hütte" toben. |
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Der Wohnraum ist nur notdürftig mit Dachpappe gegen Regen geschützt. Die Eingangstüre besteht aus einem einfachen Holzrahmen, der mit Lattenbrettern verschlossen ist. Die Ziegel halten kaum mit Mörtel zusammen und sind aufeinander gestapelt. |
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Die Kinder sind in der Dompfarrei als Ministranten aktiv. In einer Ecke haben sie ihren Rosenkranz und das Ministrantenkreuz mit dem Hl. Tarcisius aufgehängt. |



Als Zuschauermagnet war das "Kampagnemobil"
des Kolpingwerkes Deutschland am Neupfarr- platz gedacht.
Es wurde von den Vorstands- mitgliedern Herta Schindler, Fritz Gahr,
Peter Weinzierl, Elke und Wolfgang Haberl,
sowie Mitgliedern der KF St. Erhard und St. Emmeram betreut.
Die Verantwortlichen übernahmen es,
Passanten über das Kolpingwerk zu informieren
und Interessenten zum Gang ins Kolpinghaus zu ermuntern,
wo sie ein abwechslungsreiches Programm und ein kühler Trunk erwartete.
Grob geschätzt, 1000 Menschen sind gekommen.
Im Kolpinghaus selber waren die verschieden- sten Angebote
über mehrere Stockwerke verteilt.
Im Foyer konnte man sich über die Arbeit der Firma Wittmann informieren,
die als verlässlicher Partner des Kolpingwerkes
die jährlich stattfindenden Altkleider- und Papiersammlungen abwickelt.
Ebenfalls im Eingangsbereich hatte die Handwerkskammer ihre Anlaufstelle.
Grundlage besagter Ausstellung war eine von Herta Schindler gestaltete Landkarte.
Auf ihr waren die 28 Kolpingsfamilien des Bezirks- verbandes Regensburg,
15 in der Stadt und 13 im Landkreis mit ihren Logos dargestellt.
Von vielen Plakatwänden blickten vertraute Gesichter.
Sie erbrachten den Beweis für eine Aussage der Würzburger Synode:
"Es sind die Alltäglichkeiten des Familienlebens,
die den Weg zu einem gläubig religiösen Leben bahnen:
gemeinsames Mahl, Gespräch, Fest und Feier, Spiel, Umgangsformen,
gern gewährte Verge- bung, gelebtes Brauchtum."
Zur Ausstellung gehörte auch eine Holzbrücke,
auf der die Begegnungen mit der Kolpingsfamilie Brixen dokumentiert waren.
Mit Brixen verbindet Regensburg eine enge Partnerschaft und Freundschaft.
Die Vorsitzenden der dortigen KF, Ernst Schwienbacher und Joachim Kerer,
waren mit einer Delegation zur Freude der Regens- burger in die Domstadt gekommen.
Den BV voranzubringen war das Anliegen aller Aktionen,
die sich im Kolpinghaus abspielten.
Neben dem Bundesverband, dem Landes- und Diözesanverband
waren auch die meisten der 28 Kolpingsfamilien
mit einem eigenen Informations- stand vertreten.
Dabei waren auch die Bildungswerke aus der Stadt
und dem Landkreis Regensburg.
Auch für den Katholikentag im kommenden Jahr
wurde die Werbetrommel gerührt.
Mit dessen Leitwort "Mit Christus Brücken bauen"
sieht sich auch der BV in seiner Arbeit herausgefordert.
Der Höhepunkt des Tages war die Podiumsdiskussion zum Thema:
"Wie ist der Geist Kolpings heute präsent?"
Die Gesprächs- runde wurde von den Klängen
des Kolpings- spielmannszuges Oberviechtach eröffnet.
Zu dessen Mitgliedern unterhält der Bezirkspräses freundschaftliche Beziehungen.







eine beeindruckende Mainandacht.
Präses Siegfried Schweiger freute sich darüber,
dass so viele Mitglieder zur Maiandacht gekommen waren.
Das Ziel ist nicht der Adlersberg,
auf dem wir heute zu unserer Bezirksmaiandacht
hinaufgestiegen oder -gefahren sind.
Der Ort, den ich meine, liegt in Italien, in der Ebene des Flusses Po.
In diesem Ort gibt es einen Kirchplatz mit einer wunderschönen Kirche,
die auch eine Kanzel hat. Ähnlich wie die, auf der ich gerade stehe.
Sonntag für Sonntag predigt dort der Pfarrer,
der uns allen sehr gut bekannt ist.
Und dieser hält tatsächlich - im Gegensatz zu mir heute!
- eine wirkliche Kanzelpredigt.
Er wäscht seinem Gegenüber oft mächtig den Kopf, wenn dieser
- er ist immerhin der Bürgermeister - mal wieder kräftigen Unfug treibt.
Und es kommt wie es kommen muss, unser streit- und vor allem
raufsüchtiger Herr Pfarrer, mit Namen Don Camillo,
muss seine Pfarrei verlassen. Sein Bischof schickt ihn in ein kleines Bergdorf,
weit oben in den Wolken. Camillo geht zornig
und mit verletztem Stolz dorthin - nur: sein Herr spricht dort nicht mit ihm!
Er fühlt sich von allen verlassen, ja sogar Christus hat sich abgewannt.
Voller Verzweiflung macht er sich dann auf in seine Pfarrkirche
und holt seinen Heiland. Das Kreuz auf seinen Schultern
trägt er IHN bei sintflutartigen Regenfällen
und weiter oben bei mächtigem Schneetreiben weiter hinauf
in die kleine Kirche des Bergdorfes. Unter der Last des Kreuzes,
ganz durchnässt, frierend, geht Camillo in die Knie,
liegt am Wegesrand. Und nun die Wende: Christus spricht wieder.
Auf einmal ist die kleine Welt des Bergdorfes
nicht mehr so abweisend und lebensfeindlich.
Mit neuer Kraft bestärkt geht Camillo den Weg weiter.
Dort oben in den Wolken lernt Camillo,
auf Gott und nicht auf die eigenen Fäuste zu vertrauen
heißt sich selber wieder zu trauen.
Er traut uns zu, in unserer Gesellschaft für Menschen in Not einzutreten,
unsere Stimme zu erheben für die Schwachen und Ausgegrenzten.
So brauchen gerade die vielen alleinerziehenden Frauen
unsere helfenden Hände und unser Zuhören.
Sie wollen ihr Leben für sich und für ihre Kinder meistern,
die besten Entwicklungsmöglichkeiten für das Leben der Kleinen nutzen.
Lassen Sie uns unseren Beitrag leisten, helfen wir der Kommune
bei der Suche nach Pflegefamilien.
Damit die Kinder ihre Chancen nutzen können,
damit die Alleinerziehenden wissen,
wir Kolpinger sind ihr starker Partner an ihrer Seite.
Damit sie erfahren, ihr Leben wird durch uns mit Gottes Hilfe heil.| Mannschaften | Punkte | |
| Herren | 1. Sinzing | 975 |
| 2. Lappersdorf | 861 | |
| 3. Alteglofsheim | 758 | |
| 4. Herz Jesu | 749 | |
| Damen | 1. Herz Jesu | 760 |
| 2. Alteglofsheim | 648 | |
| Gemischt | 1. St. Bonifaz/St. Georg | 926 |
| 2. Eilsbrunn | 815 | |
| 3. Tegernheim | 778 | |
| 4. Sinzing | 751 | |
| 5. Alteglofsheim | 748 | |
| Jugend | 1. Alteglofsheim | 691 |
| 2. Sinzing - Mädchen | 625 | |
| 3. Sinzing - Jungen | 452 | |
| Einzelpersonen | ||
| Herren | 1. Voigt Norbert - Sinzing | 223 |
| 2. Huber Franz - St. Bonifaz/St. Georg | 222 | |
| 3. Voigt Klaus - Sinzing | 217 | |
| Damen | 1. Ferstl Karin - Eilsbrunn | 197 |
| 2. Müller Alexandra - Herz Jesu | 184 | |
| 3. Frankl Silvia - Herz Jesu | 177 | |
| Jugend | 1. Voigt Andrea - Sinzing | 168 |
| 2. Birkl Tobias - Alteglofsheim | 158 | |
| 3. Zitzelsberger Luisa - Sinzing | 147 |



Da sein Name noch nicht bekannt war,
wies Bezirkspräses Siegfried Schweiger auf die Titel hin,
die der Papst habe.
Sie lauten: "Bischof von Rom",
"Stellvertreter Jesu Christi auf Erden",
"Nachfolger des Apostelfürsten Petrus",
"Oberster Brückenbauer",
"Primas von Italien",
"Souverän des Staates der Vatikanstadt",
"Diener der Diener Gottes".
Schweiger griff den Titel "Diener der Diener Gottes"
auf und bekundete namens der 3000 Mitglieder des Bezirksverbandes
die besondere Verbundenheit und Treue gegenüber dem Heiligen Vater
und die Bereitschaft zum Dienst in der Kirche.
Dann stellte der Bezirkspräses das diesjährige Misereor-Hungertuch vor:
Jesu Frage: "Wie viele Brote habt ihr?" fordert eine Antwort.
Es geht darum, dass wir unser Brot teilen.
Die Bitte "Herr gib uns Brot und viel Erbarmen, kann hilfreich sein."
des Nationalsozialismus am 24. April im Dom und auf dem Dachauplatz
sprach auf Anregung von Eduard Horn von der KF Steinweg
der langjährige Generaldirektor der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken
und Regensburger Kommunalpolitiker Professor Eberhard Dünninger.
Er schilderte in bewegten Worten das Glaubens-,
und Lebenszeugnis von Domprediger Dr. Johann Maier
und des Emmeramer Hilfsmesners Johann Igl.
Beide Namen stehen unter dem Stichwort der Diözese Regensburg
im Martyrologium der Deutschen Bischofskonferenz.
Von Johann Igl, der Mitglied der KF St. Emmeram war,
wird der Satz überliefert, der Kolping nachempfunden ist:
"Wir alle müssten mehr Mut haben!"
In den Arbeitsbereichen Glaube und Religion, Beruf und Bildung,
Arbeit und Soziales, sowie in Kultur und Freizeit
wurden in den 28 Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes
1994 Termine angeboten, an denen über 30000 Personen teilnahmen.
Auf Bezirksebene erwiesen sich die Regionalkonferenzen,
die Maiandacht, der Besinnungstag und
der Gottesdienst in der Wolfgangswoche als besonders gemeinschaftsbildend.
Ähnliches gilt für die Kegelmeisterschaft und den Preisschafkopf.




Schweiger nannte als Gründe für die zunehmende Distanzierung
von Kirche und Glauben vor allem persönliche Enttäuschungen,
Verbitterung, und Schicksals- schläge.
Weiter werde gesagt, dass es den Menschen zu gut gehe;
dass zu einem aufgeklärten Menschen von heute der Glaube nicht mehr passe;
dass eine Jugend heran, die erlebe, ohne religiöses Tun
lebt es sich auch ganz ordentlich.
Wieder andere ziehen sich wegen des Elends
in der Welt zurück oder halten die Kirche für überholt.
Beeinflussung durch andere an, schlechte Beispiele,
nicht erfüllte Bitten spielen ebenso eine Rolle
wie die Verfehlungen von kirchlichen Vertretern
und natürlich sind auch selbstgestrickten Probleme zu nennen. ![]() |
Der KF Reinhausen unter dem Vorsitz von Alois Wagner gilt Dank und Anerkennung des Bezirksvorstands für die gute Aufnahme, Betreuung und Bewirtung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Einkehrtag im Pfarrheim Reinhausen. |
